Landtagswahl: Reichinnek: "Werden keine AfD-Light-Politik mittragen"

Die Linken stehen laut ihrer Fraktionschefin im Bundestag, Heidi Reichinnek, in Sachsen-Anhalt für Gespräche über eine Koalition jenseits der AfD zur Verfügung. Die ganze Nachricht lesen Sie hier auf news.de.

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Bei der Landtagswahl wird das Parlament eines Bundeslands gewählt (Symbolbild). (Foto) Suche
Bei der Landtagswahl wird das Parlament eines Bundeslands gewählt (Symbolbild). Bild: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Jan Woitas

Die Linken stehen laut ihrer Fraktionschefin im Bundestag, Heidi Reichinnek, in Sachsen-Anhalt für Gespräche über eine Koalition jenseits der AfD zur Verfügung. "Wir haben immer ganz klar gesagt, dass wir bereit sind, mit allen demokratischen Kräften darüber zu sprechen, wie wir das Leben der Menschen verbessern und diese Demokratie verteidigen", sagte sie in der ARD.

Zugleich machte Reichinnek aber deutlich: "Wir werden keine AfD-Light-Politik mittragen." Der Ball liege bei der Union, die die Lage mit ihrer Politik mit verursacht habe. "Aber natürlich werden wir alles dafür tun, um die AfD von der Macht fernzuhalten. Da müssen aber noch ein paar mehr mitmachen."

Insbesondere der Bundesregierung und Kanzler Friedrich Merz (CDU) machte Reichinnek Vorwürfe. "Die AfD wird ja nicht gewählt, weil sie so tolle Konzepte hätte. Die AfD wird vor allem gewählt, weil die Menschen frustriert und wütend sind", sagte sie. Daran habe die regierende Politik einen großen Anteil, sie sehe das auf Bundesebene. "Das Einzige, was von Kanzler Merz kommt, ist, dass die Menschen beschimpft werden."

Reichinnek: Viele Menschen haben jetzt Angst

In Sachsen-Anhalt hätten jetzt viele Menschen Angst, sagte Reichinnek. "Menschen mit Migrationshintergrund, queere Menschen, Menschen, die sich als eher links verstehen, Menschen mit Behinderung, Menschen, die Arbeit suchen. Und ich finde, es ist jetzt wichtig, den Menschen zu sagen: Egal, wie schwer das ist, ihr seid nicht allein, habt keine Angst."

Über die AfD sagte Reichinnek, diese verfolge einen Plan, den sie schon lange in der Schublade habe. "Es ist ein kompletter Umbau dieses Staates. Sie werden das Bildungssystem angreifen. Sie werden die Medien angreifen, damit sie ihre Propaganda weiter verbreiten können. Sie werden das Leben der Menschen schlechter machen."

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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