Donald Trump: Gold-Milliarden verschwinden aus New York - Trump ist mittendrin
Milliarden in Gold fließen aus den Tresoren der New Yorker Federal Reserve ab - weil Europa fürchtet, Donald Trump könnte ihre Reserven mit einem Federstrich einfrieren. Was einst als undenkbar galt, scheint jetzt durchaus möglich zu sein.
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster - Uhr
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- Wegen Donald Trump: Goldreserven in Milliardenhöhe verlassen New York
- Donald Trump kann Gold-Drama nicht verhindern
- Angst vor Donald Trump: US-Präsident könnte Goldbestände einfrieren
Europäische Staaten ziehen in großem Stil Goldreserven aus den Vereinigten Staaten ab. Auslöser ist die wachsende Sorge, dass US-Präsident Donald Trump ausländische Vermögenswerte einfrieren könnte. Milliardenwerte verlassen derzeit die Tresore in New York - ein Vorgang, der das schwindende Vertrauen zwischen Washington und seinen engsten Partnern offenbart. Allerdings: Es ist längst nicht der einzige Rückschlag für Donald Trump in dieser turbulenten Woche.
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Wegen Donald Trump: Goldreserven in Milliardenhöhe verlassen New York
Die Wirtschaftsjournalistin Catherine Rampell bezeichnete die Entwicklung in einem Beitrag für "The Bulwark" als zutiefst beunruhigendes Zeichen.
- "In einem erschreckenden Signal dafür, wie viel Vertrauen zwischen den Vereinigten Staaten und ihren einstigen Verbündeten verloren gegangen ist, werden Goldreserven in Milliardenhöhe zurückgeholt oder anderweitig aus Trumps Reichweite gebracht", schrieb sie.
Donald Trump kann Gold-Drama nicht verhindern
Die Dimensionen der Goldabwanderung sind beträchtlich - verhindern kann es Donald Trump allerdings nicht.
- Zuletzt gab die niederländische Zentralbank bekannt, Goldbestände im Wert von etwa 12 Milliarden Dollar aus New York abgezogen und in Londoner Tresore überführt zu haben.
- Frankreichs Notenbank ging noch einen Schritt weiter: Sie verkaufte in New York gelagertes Gold im Umfang von rund 15 Milliarden Dollar und ersetzte es durch Barren, die in Paris verwahrt werden.
- Besonders brisant: Auch Deutschland und Italien prüfen seit rund einem Jahr vergleichbare Maßnahmen, berichtete die "New York Times" zuletzt. Beide Länder halten nach den USA die zweit- und drittgrößten Goldreserven weltweit. Sollten auch sie ihre Bestände abziehen, würde dies den Exodus aus New York noch einmal drastisch beschleunigen.
Angst vor Donald Trump: US-Präsident könnte Goldbestände einfrieren
Die zentrale Befürchtung der europäischen Partner richtet sich weniger auf eine direkte Konfiszierung als auf ein mögliches Einfrieren der Goldbestände.
- Ein solches Vorgehen hat durchaus Präzedenz: Nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine hatten Washington und seine Verbündeten genau dieses Mittel gegen Moskaus Reserven eingesetzt.
Die Nervosität der Verbündeten hat sich über Monate aufgebaut. Trumps aggressive Zollpolitik am sogenannten "Liberation Day", seine wiederholten Drohungen einer Annexion Grönlands sowie sein Vorstoß, sich über "Golden Shares" an privaten Unternehmen zu beteiligen, haben das Vertrauen nachhaltig erschüttert, heißt es in der Analyse. Hinzu kommt sein öffentlich geäußerter Wunsch, die Goldbestände in Fort Knox persönlich in Augenschein zu nehmen.
Selbst Rampell räumte ein, dass sie das Ausmaß der Verunsicherung überrascht habe.
- "Mir war nicht wirklich in den Sinn gekommen, dass Investoren ihre Anlagen weg von auf US-Dollar lautenden Vermögenswerten diversifizieren könnten, weil sie auch fürchten, den Zugang zu ihnen zu verlieren", schrieb die Wirtschaftsjournalistin.
Die Abkehr vom Dollar als sicherem Hafen scheint damit eine neue Dimension erreicht zu haben.
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rut/news.de/stg
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