Donald Trump: Wut-Ausbruch in der Nacht - Trump verspottet nach Rückschlägen

Militärs verweigern Zustimmung, Mitarbeiter sind alarmiert, der Kriegsminister wackelt und Trump sorgt mit nächtlichen Attacken und goldenem Prunk für Aufsehen. Die wichtigsten Trump-Schlagzeilen der Woche im Überblick.

Von news.de-Redakteur - Uhr

Donald Trump sorgte auch in dieser Woche für reichlich Schlagzeilen. (Foto) Suche
Donald Trump sorgte auch in dieser Woche für reichlich Schlagzeilen. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon
  • Donald Trump: Top-Militärs stellen sich gegen den Iran-Krieg
  • Donald Trump: Mitarbeiter im Weißen Haus schlagen Alarm
  • Donald Trump: Nächtliche Attacke auf seinen Intimfeind

Donald Trump sorgt auch in dieser Woche - wie schon zuletzt - wieder für reichlich Schlagzeilen. Während seine Militärführung vor den Folgen des Iran-Krieges warnt, wächst im Weißen Haus die Unruhe über den Kurs des US-Präsidenten. Gleichzeitig gerät Verteidigungsminister Pete Hegseth immer stärker unter Druck, Trump liefert sich mitten in der Nacht einen öffentlichen Schlagabtausch mit seinem Intimfeind JB Pritzker – und sorgt mit goldenen Telefonen im Oval Office für Spott.

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Donald Trump: Top-Militärs stellen sich gegen den Iran-Krieg

Die Woche beginnt mit einem brisanten Bericht über den Krieg gegen den Iran. Während die US-Streitkräfte erneut iranische Raketenstellungen an der Straße von Hormus angreifen, wächst laut einem Bericht der "Washington Post" der Widerstand innerhalb der Militärführung. Hochrangige Kommandeure warnen demnach davor, dass der seit Monaten andauernde Einsatz die amerikanische Verteidigungsfähigkeit an anderen Schauplätzen gefährdet.

Besonders brisant: Die Chefs mehrerer US-Regionalkommandos verweigerten laut dem Bericht formell ihre Zustimmung dazu, Truppen bis ins Jahr 2027 in der Region zu belassen.

Donald Trump: Mitarbeiter im Weißen Haus schlagen Alarm

Auch innerhalb des Weißen Hauses sorgt der Präsident laut einem Bericht des "Wall Street Journal" für wachsende Frustration. Trump soll sich derzeit stärker mit seinem politischen Vermächtnis beschäftigen als mit den drängenden Problemen des Landes. Prestigeprojekte wie die Umbenennung des Lake Ontario in "Lake America" stehen dabei sinnbildlich für seinen aktuellen Kurs. Insider sehen dahinter offenbar auch Trumps Sorge, als schwacher Präsident in die Geschichte einzugehen. Gleichzeitig bangen die Republikaner angesichts hauchdünner Mehrheiten im Kongress um ihre Position bei den Zwischenwahlen.

Donald Trump: Kriegsminister Pete Hegseth droht das Aus

Für Verteidigungsminister Pete Hegseth könnte es ebenfalls eng werden. Der frühere Obama-Wahlkampfberater Christopher Hale behauptet, Insider aus dem direkten Umfeld des Weißen Hauses rechneten damit, dass Hegseth noch vor Thanksgiving seinen Posten verlieren könnte. Hintergrund ist unter anderem der wachsende Streit über den Iran-Krieg. Hegseths eigene militärische Führung soll ihn laut den Berichten vor den Belastungen des Einsatzes gewarnt haben. Hinzu kommen Vorwürfe rund um eine gezielte Kampagne zur Unterstützung des Verteidigungsministers im Pentagon.

Donald Trump: Nächtliche Attacke auf seinen Intimfeind

Mitten in der Nacht legte Trump dann persönlich nach. Um 3.45 Uhr attackierte der US-Präsident auf Truth Social den demokratischen Gouverneur von Illinois, JB Pritzker. Auslöser war die Gewalt in Chicago: Nach einem besonders blutigen Wochenende forderte Trump den Gouverneur auf, ihn wegen der Lage in der Millionenmetropole zu kontaktieren. Pritzker denkt allerdings nicht daran, Trumps Hilfsangebot anzunehmen. Stattdessen reagierte der Trump-Intimfeind mit bissigem Spott und stellte die Fähigkeiten des Präsidenten infrage.

Donald Trump: Goldene Telefone sorgen für Spott

Zum Abschluss der Woche sorgte Trump mit ungewöhnlichem Prunk im Oval Office für Aufsehen. Zwei speziell angefertigte Cisco-Telefone mit goldenen Präsidentensiegeln, goldenen Schriftzügen und Trumps Namen wurden auf seinem Resolute Desk entdeckt. Der US-Präsident präsentierte die Geräte sichtlich begeistert und erklärte, eine Telefonfirma habe sie ihm geschenkt. Im Netz folgte prompt Spott. Kritiker zogen angesichts der goldenen Telefone Parallelen zu Trumps ohnehin stark vergoldeter Ausstattung des Oval Office und stellten die Frage, ob die Geräte überhaupt in den USA hergestellt wurden.

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