"Wollen maximal schaden": BSW-Spitze kritisiert Austritte in Thüringen

Drei BSW-Abgeordnete im Landtag in Erfurt verlassen die Partei und die Fraktion. Generalsekretär Oliver Ruhnert wertet das als Manöver gegen die Wahlkämpfer in Sachsen-Anhalt.

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Die BSW-Spitze übt scharfe Kritik am Austritt von drei Abgeordneten im Thüringer Landtag aus Partei und Fraktion. "Offensichtlich geht es bei den Austritten darum, dem BSW bei der Wahl am kommenden Wochenende in Sachsen-Anhalt maximal zu schaden", sagte BSW-Generalsekretär Oliver Ruhnert der Deutschen Presse-Agentur.

Hintergrund sei, dass das BSW in Sachsen-Anhalt nicht den Thüringer Weg einer Regierungsbeteiligung gehen werde. Der politische Neubeginn in Magdeburg solle "offenbar mit allen Mitteln verhindert werden", sagte Ruhnert. Doch sei man im BSW zuversichtlich, "dass unsere Wähler dieses miese Spiel durchschauen" und nun erst recht für die Partei stimmen.

In Thüringen hatten die BSW-Abgeordneten Stefan Wogawa, Dirk Hoffmeister und Roberto Kobelt ihren Austritt aus der Partei und der BSW-Fraktion erklärt - aus Protest gegen die Einmischung der Bundesspitze um Parteigründerin Sahra Wagenknecht. Ruhnert meinte hingegen: "Wir haben diesen Schritt erwartet, denn schon seit längerem hatten wir den Eindruck, dass einige Mitglieder der Thüringer BSW-Fraktion der CDU näher stehen als der eigenen Partei."

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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