J.D. Vance: Trump-Vize von Wut-Welle überrollt - für diese Worte hagelt es Kritik
J.D. Vance wird im Netz aktuell von einer Wut-Welle überrollt. Weil der Trump-Vize den umstrittenen republikanischen Senatskandidaten Mike Rogers unterstützt, hagelt es heftige Kritik. Bei X werden beide als "Trottel" und "zwei der verachtenswertesten Politiker" beschimpft.
Von news.de-Redakteurin Franziska Kais - Uhr
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- J.D. Vance von Wut-Welle überrollt nach neuem X-Beitrag
- Trump-Vize unterstützt umstrittenen Politiker Mike Rogers
- Rogers vertritt klare pro-israelische politische Position
- Vance und Rogers als "Trottel" beschimpft
Mehr als 5,5 Millionen Menschen folgen J.D. Vance beim Kurznachrichtendienst X. Doch nicht jeder Follower und jede Followerin ist dem Vizepräsidenten der Vereinigten Staaten, der sich erst kürzlich mit einem Witz über Joe Biden blamiert hatte, wohlgesonnen. Ganz im Gegenteil. Unter den X-Beiträgen des Trump-Vize kommt es regelmäßig zu hitzigen Diskussionen. So auch unter dem neuesten Netzbeitrag des 42-Jährigen.
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J.D. Vance von Wut-Welle überrollt nach neuem X-Beitrag
In dem am 31. August veröffentlichten Video sieht man J.D. Vance neben dem Republikaner Mike Rogers stehen, der aktuell erneut in Michigan für den US-Senat kandidiert. Zu dem 38 Sekunden kurzen Video schrieb der Trump-Vize: "Hier in Michigan mit dem großartigen @MikeRogersforMI. Wir brauchen diesen Mann im Senat, Michigan! Lasst uns das im November möglich machen." Doch mit diesen Worten hat sich der Trump-Vize den Zorn der Netzgemeinde zugezogen. Warum das?
Here in Michigan with the great @MikeRogersforMI.
— JD Vance (@JDVance) August 31, 2026
We need this man in the Senate, Michigan! Let's make it happen this November???????? pic.twitter.com/kBbnOmFmH7
Trump-Vize unterstützt umstrittenen Politiker Mike Rogers
Mike Rogers ist als Politiker äußerst umstritten, weil er eine klare pro-israelische politische Position vertritt und von der einflussreichen pro-israelischen Lobbyorganisation AIPAC (American Israel Public Affairs Committee) unterstützt wird. Im Senatswahlkampf 2024 beispielsweise war AIPAC laut "Vanity Fair" der größte Einzelunterstützer seiner Kampagne und soll etwa 515.000 Dollar ausgegeben haben.
Rogers' Verbindungen zu AIPAC problematisch
Lobbyarbeit wie diese ist per se nicht verboten, doch die zentrale Streitfrage, die in diesem Zusammenhang immer wieder fällt, ist, wie viel Einfluss eine ausländisch orientierte Lobby auf die US-Außenpolitik haben sollte. Befürworter sagen, AIPAC vertrete legitime politische Interessen von Amerikanern, die eine starke Partnerschaft mit Israel befürworten. Kritiker hingegen sind der Meinung, AIPAC übe überproportionalen Einfluss auf Kongressabgeordnete aus und bestrafe Politiker, die Israel stark kritisieren, durch finanzielle Unterstützung ihrer politischen Gegner.
Vance und Rogers als "Trottel" und "Clowns" beschimpft
Entsprechend groß ist die Empörung unter J.D. Vance' aktuellem Beitrag. Ein Großteil der Netzgemeinde spricht sich offen gegen Mike Rogers aus und will ihn aufgrund seiner Verbindungen zu AIPAC auf keinen Fall erneut im US-Senat sehen:
- "@MikeRogersForMI ist nur ein weiterer Ja-Sager für die gescheiterte Trump-Agenda. Stimmt für unser Land, nicht für Israel! Stimmt für @AbdulElSayed!"
- "Diese Trottel müssen zwei der verachtenswertesten Politiker in den USA sein. Ich kann es kaum erwarten, ihnen bei ihrer Niederlage zuzusehen."
- "Michigan braucht etwas Besseres als noch einen weiteren zwielichtigen Trump-Speichellecker, Schätzchen..."
- "Aber die Trump-Regierung sagte doch, sie wolle ausländische Einmischung aus den US-Wahlen verbannen... War dieses Versprechen ein Schwindel? 'America first' oder 'Israel first', JD?"
- "Zwei verdammte Clowns"
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fka/news.de
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