Donald Trump: "Bei ihm gehen die Lichter aus" - Kamera hält peinlichen Trump-Moment fest
Ausgerechnet während einer ausufernden Lobeshymne wurde Donald Trump von seinem schlimmsten Feind heimgesucht: Im Oval Office schlief der 80-jährige US-Präsident vor aller Augen ein, während die Kameras auf ihn gerichtet waren.
Erstellt von Claudia Löwe - Uhr
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Spätestens seit seiner Rückkehr ins Weiße Haus Anfang 2025 fühlt sich Donald Trump unbesiegbar - dabei hat der wiedergewählte US-Präsident einen Feind, der ihn auf Schritt und Tritt begleitet und gegen den der 80-Jährige nichts auszurichten vermag. Die Rede ist von einer bleiernen Müdigkeit, die Donald Trump bei fast jedem öffentlichen Termin heimsucht - auch am Nachmittag des 31. August 2026 war Donald Trump chancenlos und nickte vor aller Augen während eines Pressetermins im Oval Office ein.
Donald Trump schläft vor aller Augen ein - Weißes Haus spricht von Verschwörungstheorie
Donald Trump hatte Kabinettsmitglieder, Pharma-Manager und Journalisten zusammengetrommelt, um neue Vereinbarungen mit Arzneimittelkonzernen zur Senkung von Medikamentenpreisen zu verkünden – doch der 80-Jährige konnte die einstündige Veranstaltung nicht durchhalten, ohne wegzudösen. Der unabhängige Journalist Aaron Rupar teilte die Szene, in der Donald Trump den Kampf gegen die Müdigkeit verlor, auf der Plattform X (vormals Twitter) und schrieb dazu sinngemäß: "Bei Trump gehen die Lichter aus":
it's lights out time for Trump pic.twitter.com/3STUfFEa4P
— Aaron Rupar (@atrupar) August 31, 2026
Wie "The Daily Beast" berichtet, handelt es sich dabei um mindestens den 20. dokumentierten Fall, bei dem der älteste jemals vereidigte Präsident der Vereinigten Staaten während eines öffentlichen Termins einzuschlafen schien. Das Weiße Haus wies die Darstellung umgehend zurück und sprach von haltlosen Verschwörungstheorien.
Donald Trump verliert den Kampf gegen die Müdigkeit während einschläfernden Lobeshymnen
Bereits nach rund 15 Minuten übermannte die Müdigkeit den Präsidenten – ausgerechnet als Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. zu einer Lobrede ansetzte. "Das hätte unter keinem anderen Präsidenten passieren können, nur unter diesem", schwärmte Kennedy, während Trumps Augenlider zufielen.
Auch als Dr. Mehmet Oz, Chef der Gesundheitsbehörde CMS, und Handelsminister Howard Lutnick in den Chor der Schmeicheleien einstimmten, blieben die Augen des Präsidenten weitgehend geschlossen. An einer Stelle flatterten seine Lider sichtbar auf und zu, bevor der 80-Jährige sie schließlich für mehr als 20 Sekunden komplett geschlossen hielt und nach vorne sackte. Gerade rechtzeitig richtete sich Trump wieder auf, als Lutnick verkündete: "Das ist alles Ihnen zu verdanken, denn niemand hielt das für möglich."
Kein Einzelfall: Trumps Schläfrigkeit wird zum Dauerthema
Der jüngste Schläfrigkeits-Vorfall reiht sich nahtlos in eine wachsende Serie ähnlicher Episoden ein. Erst Anfang August kämpfte Trump sichtbar gegen das Einschlafen, als er eine Verfügung zu Kinderimpfungen unterzeichnen sollte – auch damals war Kennedy der Redner, der den Präsidenten offenbar in den Schlaf wiegte. Im vergangenen Monat nickte der 80-Jährige zudem wiederholt beim White House Correspondents' Dinner weg, einer der prominentesten Medienveranstaltungen des Jahres.
Neben der auffälligen Schläfrigkeit bei hochrangigen Terminen sind auch häufige sprachliche Patzer und offensichtliche Gedächtnislücken dokumentiert. Die Kombination aus wiederholtem Wegdösen bei wichtigen Sitzungen und verbalen Aussetzern hat die Debatte über den Gesundheitszustand des Präsidenten weiter befeuert.
Weißes Haus verteidigt Donald Trump gegen "haltlose Verschwörungstheorien"
Konfrontiert mit den Berichten, griff Sprecher Davis Ingle zu einer denkwürdigen Verteidigungsstrategie. Trump verfüge über "unübertroffene Energie", erklärte er und bezeichnete die Berichterstattung als haltlose Verschwörungstheorie. Die Journalisten, die darüber schrieben, litten an einer "schweren, lähmenden Krankheit namens Trump Derangement Syndrome, die ihre erbsengroßen Gehirne vollständig zerfressen" habe.
Trump selbst hatte in der Vergangenheit deutlich nüchternere Erklärungen parat: Mal sei er lediglich beim Blinzeln gefilmt worden, mal seien die Kabinettssitzungen schlicht zu langweilig gewesen. An dieser Darstellung hielten er und sein Team fest – selbst wenn Kameras die vollständigen Episoden aufzeichneten. Ingle betonte zudem den Kontrast zur Vorgängerregierung, in der Demokraten und etablierte Medien den "ernsthaften geistigen und körperlichen Verfall" Joe Bidens bewusst vertuscht hätten.
Donald Trump lästerte über schläfrigen Joe Biden - nun ist "The Don" selbst eine Schlafmütze
Die Ironie dieser Entwicklung dürfte kaum jemandem entgehen: Schließlich war es Trump höchstpersönlich, der seinen Vorgänger Joe Biden jahrelang mit dem Spitznamen "Sleepy Joe" verhöhnte und dessen kognitive Fähigkeiten öffentlich in Frage stellte. Nun sieht sich der 80-Jährige als ältester jemals ins Amt eingeführter Präsident exakt derselben kritischen Beobachtung ausgesetzt, die einst Biden verfolgte.
Die Fragen nach seiner Gesundheit, seiner geistigen Fitness und seiner Fähigkeit, offizielle Termine wach zu überstehen, werden mit jedem dokumentierten Vorfall drängender. Mindestens 20 Mal wurde Trump mittlerweile bei öffentlichen Auftritten beim offensichtlichen Einnicken beobachtet – eine Bilanz, die den einstigen Spott über seinen Vorgänger in einem ganz neuen Licht erscheinen lässt.
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loc/news.de/stg
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