Ist Donald Trump schon 2027 weg?: Stratege prognostiziert vorzeitiges Trump-Aus und Vance-Fiasko
Geht Donald Trump früher als gedacht? Der erfahrene Demokrat James Carville legt sich erneut fest: Schon im April 2027 könnte Trump das Weiße Haus freiwillig verlassen. Für seinen möglichen Nachfolger JD Vance hat Carville allerdings eine geradezu vernichtende Prognose.
Erstellt von Sarah Baumann-Rüster - Uhr
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- James Carville hält an seiner Prognose fest: Trump könnte bereits im April 2027 das Präsidentenamt aufgeben
- JD Vance droht laut Carville ein Machtkampf: Ohne Mehrheiten im Kongress wäre er ein extrem geschwächter Präsident
- Auch innerhalb der Republikaner könnte es krachen: Carville sieht vor allem Außenminister Marco Rubio als möglichen Rivalen
Der erfahrene demokratische Politstratege James Carville hat am vergangenen Freitag eine brisante Vorhersage erneuert: Präsident Donald Trump werde spätestens im April 2027 das Weiße Haus verlassen – freiwillig, weil ihm der Job über den Kopf wachse. Diese Einschätzung hatte Carville bereits früher in diesem Jahr geäußert.
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Stratege prognostiziert vorzeitiges Trump-Ende
Doch der eigentliche Verlierer dieses Szenarios wäre laut Carville Vizepräsident JD Vance. In seinem Podcast "Politics War Room" zeichnete der Stratege ein düsteres Bild: Vance würde als Nachfolger ein Präsidentenamt übernehmen, das ihm kaum Handlungsspielraum lässt. Weder im Repräsentantenhaus noch im Senat werde er über Mehrheiten verfügen – Carville prognostiziert bekanntlich demokratische Siege bei den Zwischenwahlen im November. "Er wird nur noch weniger als zwei Jahre vor sich haben", so Carville, und damit von Beginn an eine "lahme Ente" sein.
James Carville fällt vernichtendes Urteil über möglichen Trump-Nachfolger JD Vance
Carvilles Urteil über eine mögliche Präsidentschaft Vance fiel dabei vernichtend aus. Ohne parlamentarische Rückendeckung in beiden Kammern des Kongresses und mit einer Restamtszeit von unter zwei Jahren sieht der Stratege keinerlei Gestaltungsmöglichkeiten für Trumps Nachfolger.
"JD Vance wird meiner Meinung nach im nächsten April Präsident sein", erklärte Carville im Podcast. "Er wird der am stärksten eingeschränkte, ineffektivste, plappernde Präsident in der Geschichte der Vereinigten Staaten sein."
Damit wäre Vance nach Carvilles Lesart von Tag eins an zum Scheitern verurteilt – ein Präsident ohne Mandat, ohne Mehrheiten und ohne ausreichend Zeit, um eigene politische Akzente zu setzen. Die demokratische Kontrolle über den Kongress würde ihm praktisch jede legislative Initiative blockieren.
Marco Rubio könnte für Vance zum gefährlichen Rivalen werden
Doch nicht nur der Kongress würde Vance das Leben schwer machen. Carville sieht in Außenminister Marco Rubio einen ehrgeizigen Rivalen, der sich als von Trump auserwählter Kronprinz positioniere und einem Präsidenten Vance permanent in die Parade fahren werde. "Klein-Marco wird auf ihn schießen", prognostizierte Carville mit gewohnt spitzer Zunge.
Das Zusammenspiel aus einem geschwächten Präsidenten und innerparteilichen Machtkämpfen werde die gesamte Republikanische Partei in eine Zerreißprobe stürzen. Wenn die GOP bei den Zwischenwahlen massenhaft Sitze verliere, werde die Partei erkennen, "dass Trump sie nicht beschützt", so der Stratege. Der Zusammenbruch der republikanischen Einheit sei damit laut Carville nur eine Frage der Zeit.
Trumps schlechte Umfragewerte machen Republikaner nervös
Die Nervosität innerhalb der Partei ist laut Carville bereits jetzt mit Händen zu greifen. Die Republikaner seien angesichts der aktuellen Umfragewerte vor den Zwischenwahlen regelrecht "verängstigt", berichtete er in seinem Podcast.
Besonders alarmierend für die GOP: Selbst in traditionellen Hochburgen geraten die Verhältnisse ins Rutschen. In South Carolina, wo Trump die republikanische Kandidatin Darline Graham unterstützt, liege die Partei in Umfragen hinten. Und in Oklahoma könne der Präsident seine Schützlinge "kaum in einer republikanischen Vorwahl schützen", so Carvilles Einschätzung.
Trumps Fähigkeit, Kandidaten durch seine Unterstützung zum Sieg zu verhelfen, scheint demnach rapide zu schwinden – was die Ausgangslage für einen möglichen Präsidenten Vance zusätzlich verschlechtere.
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sba/loc/news.de/stg
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