Donald Trump: US-Präsident blamiert und verraten - für ihn hagelte es Rückschläge

Für Donald Trump wird diese Woche zur politischen Abrechnung. Erst blamiert sich sein eigenes Bildungsministerium mit einem Video, das den US-Präsidenten unfreiwillig mit Adolf Hitler in Verbindung bringt. Dann verschwindet Trump plötzlich von der Website eines republikanischen Kongresskandidaten.

Von news.de-Redakteur - Uhr

Donald Trump sorgte auch in dieser Woche für reichlich Schlagzeilen. (Foto) Suche
Donald Trump sorgte auch in dieser Woche für reichlich Schlagzeilen. Bild: picture alliance/dpa/AP | Manuel Balce Ceneta
  • Donald Trump: Hitler-Vergleich sorgt für Wirbel
  • Trump-Kandidat löscht plötzlich jede Spur des Präsidenten
  • Weißes Haus blamiert Präsidenten mit völlig falscher USA-Karte

Für Donald Trump reiht sich in dieser Woche eine schlechte Nachricht an die nächste. Eigene Mitarbeiter sorgen für peinliche Pannen, ein republikanischer Kandidat streicht den Präsidenten aus seinem Wahlkampf und ein Historiker erklärt seine Bilanz zum "absoluten Desaster". Gleichzeitig warnt ein früherer republikanischer Spitzenmitarbeiter vor einer schweren Niederlage bei den Zwischenwahlen. Die wichtigsten Trump-Schlagzeilen der Woche im Überblick.

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Donald Trump: Bildungsministerium sorgt mit Hitler-Vergleich für Wirbel

Es sollte offenbar ein kraftvolles Video für Donald Trump werden - stattdessen wurde es für das Bildungsministerium zum Eigentor. Die Behörde veröffentlichte auf X einen Zusammenschnitt mit einer Szene aus dem Film "Darkest Hour", in der Winston Churchill über Verhandlungen mit Nazi-Deutschland spricht. Direkt anschließend waren Aufnahmen von Trump zu sehen.

Der entscheidende Haken: In der Filmszene ist von einem "Tiger" die Rede, auf die der Trump-Ausschnitt Bezug nimmt. Gemeint war damit allerdings Adolf Hitler. Damit entstand durch den Zusammenschnitt ein höchst unvorteilhafter Vergleich mit dem US-Präsidenten. Das Video wurde später gelöscht und im Netz mit Spott überzogen.

Donald Trump: Eigener Kandidat löscht plötzlich jede Spur des Präsidenten

Noch brisanter ist der Fall Ralph Alvarado. Der republikanische Kongresskandidat aus Kentucky hatte sich im Vorwahlkampf als überzeugter Trump-Unterstützer und "America First Fighter" präsentiert. Nun verschwanden laut einem Bericht von NBC News praktisch sämtliche Trump-Bezüge von seiner Kampagnen-Website. Stattdessen setzt Alvarado nun auf eine Botschaft von unabhängiger Führung und überparteilicher Zusammenarbeit. Sein Wahlkampfteam weist den Vorwurf zurück. Für Trump ist der Vorgang dennoch politisch heikel.

Donald Trump: Weißes Haus blamiert Präsidenten mit falscher USA-Karte

Die nächste Pleite kam direkt aus dem Weißen Haus. Um für Trumps geplante Umbenennung des Lake Ontario in "Lake America" zu werben, veröffentlichte die Regierung eine Karte der USA - doch darauf stimmte kaum etwas. Besonders peinlich: Washington D.C. war an der falschen Stelle eingezeichnet. Auch mehrere Bundesstaaten wurden vertauscht, falsch beschriftet oder verschwanden praktisch von der Karte. Die Reaktionen im Netz waren entsprechend spöttisch.

Donald Trump: Historiker erklärt seine Präsidentschaft zum "absoluten Desaster"

Noch härter fällt das Urteil von Allan Lichtman aus. Der renommierte Historiker, der vor allem für seine Methode zur Vorhersage von US-Wahlen bekannt ist, bewertet in seinem neuen Buch die Größe amerikanischer Präsidenten anhand mehrerer Kriterien. Trump kommt laut Lichtmans gesonderter Bewertung nicht gut davon. Der Historiker bezeichnet Trumps politische Bilanz als "absolutes Desaster" und wirft ihm einen autoritären Regierungsstil vor. 

Donald Trump: Republikaner warnt vor Wahl-Katastrophe

Zum Abschluss kommt die Warnung ausgerechnet aus den eigenen Reihen. Der republikanische Stratege Marc Short, einst Stabschef von Ex-Vizepräsident Mike Pence, rechnete in dieser Woche mit Trumps zweiter Amtszeit ab. Der einstige Kampf gegen den politischen "Sumpf" habe sich aus seiner Sicht ins Gegenteil verkehrt. Trump habe den Sumpf vielmehr zu einem "persönlichen Whirlpool der Familie" gemacht, so Short. Gleichzeitig glaubt Short, Trump selbst fühle sich nach zwei überstandenen Amtsenthebungsverfahren und den bisherigen Ermittlungen nahezu unverwundbar.

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