Wladimir Putin: Feuer-Hölle für den Kreml - Putins Milliarden-Projekt geht in Flammen auf
Es klingt nach einem Desaster für den Kremlchef - mindestens sieben Tote, neun Vermisste und ein Chemiewerk in Flammen: Kurz vor der geplanten Inbetriebnahme verwüstet ein Großbrand Wladimir Putins Milliarden-Projekt.
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster - Uhr
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- Wladimir Putins Milliarden-Projekt geht in Flammen auf
- Spekulationen um Ukraine-Angriff auf Putin-Chemiewerk
- Luftkrieg zwischen Moskau und Kiew spitzt sich zu
Es klingt nach einem weiteren Desaster für Wladimir Putin und den Kreml. Bei einem verheerenden Feuer im Amur Gas Chemical Complex (AGCC) in Russlands Fernem Osten sind mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen. Unter den Todesopfern befinden sich sechs chinesische Staatsangehörige sowie eine russische Frau. Neun weitere chinesische Arbeiter eines Subunternehmens gelten weiterhin als vermisst.
Insgesamt wurden 152 Personen verletzt, 36 von ihnen mussten mit teils schweren Verletzungen in Krankenhäuser eingeliefert werden. Das teilte der Pressedienst der Anlage mit, wie "Meduza" berichtete. Das Feuer war am 25. August ausgebrochen. Die Löscharbeiten dauerten nahezu einen ganzen Tag, bevor die Flammen unter Kontrolle gebracht werden konnten.
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Wladimir Putins Milliarden-Projekt geht in Flammen auf
Der AGCC ist ein Gemeinschaftsprojekt des russischen Petrochemie-Riesen Sibur und des chinesischen Staatskonzerns Sinopec mit einem Investitionsvolumen von rund zehn Milliarden US-Dollar. Die Anlage nahe der Stadt Swobodny in der Amur-Region sollte zu einem der weltweit größten Produktionsstandorte für Polyethylen und Polypropylen werden - mit einer geplanten Kapazität von 2,7 Millionen Tonnen jährlich. Es gilt als Prestige-Projekt, das in Wladimir Putins jüngster Regierungszeit entstanden ist.
Nach sieben Jahren Bauzeit befand sich der Komplex in der abschließenden Testphase. Die erste Produktion war ursprünglich für das dritte Quartal 2026 vorgesehen, der vollständige Start für Anfang 2027. Ersten Erkenntnissen zufolge entstand der Brand in einem Hilfsbereich der Pyrolyse-Anlage. Die zentrale Produktionsausrüstung sei dabei nicht beschädigt worden, erklärte der Betreiber. Zur Klärung der Brandursache wurde eine Untersuchungskommission eingesetzt. Offizielle Ergebnisse der Ermittlungen stehen noch aus.
Spekulationen um Ukraine-Angriff auf Putin-Chemiewerk
In sozialen Medien wird bereits über den Auslöser des Feuers spekuliert. Mehrere Accounts auf der Plattform X brachten den Vorfall mit einem möglichen ukrainischen Angriff in Verbindung.
- Der Analyst Igor Sushko verwies allerdings darauf, dass die Anlage rund 6.000 Kilometer von der Ukraine entfernt liegt. Er hob hervor, dass das russisch-chinesische Gemeinschaftsprojekt nach siebenjähriger Bauzeit kurz vor der Inbetriebnahme in die Luft geflogen sei.
???? Russia: Amur Gas Chemical Complex, a Russian-Chinese joint venture that was to be one of the largest basic polymer production facilities in the world (2.7 million tons/year), exploded during final pre-starup stage after 7 years of construction.
— Igor Sushko (@igorsushko) August 25, 2026
6,000km from Ukraine. pic.twitter.com/bMS1mswt1X
- Der Account OSINTtechnical sprach von einer plötzlichen Explosion, die den Komplex schwer beschädigt habe. Diese Darstellung steht im Widerspruch zu den offiziellen Angaben des Betreibers, wonach die Hauptausrüstung intakt geblieben sei.
Russia’s Amur Gas Chemical Complex, slated to become one of the largest in the world, suffered a sudden explosion and fire this morning, severely damaging the facility.
— OSINTtechnical (@Osinttechnical) August 25, 2026
The plant had been scheduled to open soon and was undergoing pre-commissioning work ups. pic.twitter.com/HqzINwQuS5
Luftkrieg zwischen Moskau und Kiew spitzt sich zu
Die Ukraine verteidigt sich seit mittlerweile viereinhalb Jahren mit westlicher Militärhilfe gegen den russischen Angriffskrieg. Beide Seiten haben ihre gegenseitigen Attacken in den vergangenen Wochen massiv hochgefahren. Während Russland verstärkt Marschflugkörper und Raketen einsetzt, baut die Ukraine auf immer schnellere und weiter fliegende Drohnen - ergänzt durch eigene Marschflugkörper. Ziele der Angriffe sind in der Regel russische Öl-, Logistik- und Industrieanlagen, durch die der Nachschub gestört werden soll.
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rut/news.de
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