Annalena Baerbock: Neuer Job nach UN-Abschied – Ex-Außenministerin wechselt an Elite-Universität
Neuer Prestige-Job für Annalena Baerbock! Nach ihrem Abschied von der Spitze der UN-Generalversammlung zieht es die ehemalige Außenministerin nicht zurück nach Deutschland, sondern an eine der bekanntesten Universitäten der USA.
Erstellt von Anika Bube - Uhr
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- Annalena Baerbocks Amtszeit als Präsidentin der UN-Generalversammlung endet am 8. September – doch der nächste Job steht offenbar bereits fest
- Die ehemalige Außenministerin soll als "Professor of Professional Practice" an der Columbia University lehren und ein Masterprogramm für Führungskräfte mitverantworten
- Statt nach Deutschland zurückzukehren, bleibt Baerbock damit zunächst in New York und startet nach der Politik eine neue Karriere an einer US-Eliteuniversität
Schon in wenigen Tagen ist für Annalena Baerbocks Schluss – zumindest an der Spitze der UN-Generalversammlung. Die ehemalige Außenministerin hat offenbar bereits einen neuen prestigeträchtigen Job: Statt nach Deutschland zurückzukehren, bleibt die Grünen-Politikerin in New York und wechselt an die renommierte Columbia University. Dort soll die 45-Jährige künftig als Professorin für Global Leadership unterrichten und ein Masterprogramm für erfahrene Führungskräfte mitverantworten.
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Nach UN-Abschied: Annalena Baerbock wird Professorin an Elite-Universität
Nach Informationen aus informierten Kreisen, über die zunächst "Table Media" berichtete und die anschließend der Deutschen Presse-Agentur bestätigt wurden, übernimmt Baerbock zum Herbst eine Lehrtätigkeit an der Columbia University in New York. Die Grünen-Politikerin soll Professorin für Global Leadership werden und gleichzeitig als Co-Direktorin das Masterprogramm "Master of Public Administration in Global Leadership" mitverantworten. Der Studiengang richtet sich an erfahrene Führungskräfte mit mindestens zehn Jahren Berufserfahrung und ist praxisorientiert angelegt. Eine klassische Forschungsprofessur übernimmt Baerbock demnach nicht.
Professorin ohne klassische Wissenschaftskarriere: Das steckt hinter Baerbocks neuem Titel
Offiziell soll Baerbock den Titel "Professor of Professional Practice" tragen. Dabei handelt es sich um eine Professur, mit der US-Hochschulen erfahrene Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft oder anderen Praxisbereichen in den Lehrbetrieb holen. Der Titel ist also nicht mit einer klassischen akademischen Karriere oder einer Forschungsprofessur gleichzusetzen. Genau darin liegt aber der Gedanke hinter dem neuen Job: Baerbock soll ihre Erfahrungen aus der internationalen Politik und Diplomatie an die nächste Generation von Führungskräften weitergeben. Der Posten soll auf mehrere Jahre angelegt sein. Damit folgt die frühere Außenministerin einem Modell, das an amerikanischen Eliteuniversitäten längst etabliert ist. Auch prominente Politikerinnen und Politiker haben nach ihrer aktiven politischen Karriere ähnliche Lehrtätigkeiten übernommen.
Nach zwölf Monaten bei der UN: Baerbock macht Platz für ihren Nachfolger
Baerbock war im Juni 2025 mit großer Mehrheit zur Präsidentin der UN-Generalversammlung gewählt worden und trat ihr Amt im September desselben Jahres an. Sie war erst die fünfte Frau in der Geschichte der Vereinten Nationen, die dieses Amt übernahm. Während ihrer Amtszeit setzte sich Baerbock unter anderem für eine Reform und Stärkung der Vereinten Nationen ein. Weitere Schwerpunkte waren Frauenrechte, Klimaschutz, nachhaltige Entwicklung und der internationale Umgang mit künstlicher Intelligenz. Auch beim Verfahren zur Nachfolge von UN-Generalsekretär António Guterres setzte sie sich für mehr Transparenz und ein inklusiveres Auswahlverfahren ein. Am 8. September 2026 endet Baerbocks Amtszeit. Nachfolger an der Spitze der UN-Generalversammlung wird Khalilur Rahman aus Bangladesch.
Von der Weltpolitik direkt in den Hörsaal
Mit dem Wechsel an die Columbia University bleibt Baerbock zunächst in New York – einer Stadt, in der sie sich nach eigenen Angaben ohnehin wohlfühlt. Bereits kurz nach ihrem Amtsantritt bei den Vereinten Nationen hatte sie erklärt, die Vielfalt der Metropole zu genießen und es als befreiend zu empfinden, dort auch einmal in der Masse unterzugehen. Nach Jahren in der deutschen Spitzenpolitik und zwölf Monaten auf dem diplomatischen Parkett der Vereinten Nationen wartet damit ein völlig neuer Alltag auf die 45-Jährige: weniger Gipfeltreffen und Sicherheitsrat, dafür Vorlesungen, Seminare und die Ausbildung künftiger Führungskräfte. Der Schritt zurück nach Deutschland muss offenbar noch warten. Annalena Baerbock bleibt in New York – und startet an einer der bekanntesten Universitäten der USA ihre nächste Karriere.
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bua/news.de/dpa/mlk/stg
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