Wladimir Putin: Putins Armee blutet aus - Ukraine legt erschreckende Verlust-Bilanz vor

Russland zahlt im Ukraine-Krieg einen gewaltigen Preis. Nach ukrainischen Angaben haben sich die russischen Personalverluste inzwischen der Marke von 1,5 Millionen genähert. Auch bei Panzern, Artillerie und Drohnen sind die Zahlen enorm. 

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Neue Zahlen zeigen das Ausmaß von Putins Verlusten. (Foto) Suche
Neue Zahlen zeigen das Ausmaß von Putins Verlusten. Bild: picture alliance/dpa/Pool Sputnik Government | Gavriil Grigorov
  • Wladimir Putins Armee unter Druck
  • Ukraine macht schockierende Kriegsbilanz öffentlich
  • Russland verliert immer mehr Soldaten und Waffen

Seit dem Start der russischen Vollinvasion am 24. Februar 2022 hat Moskau nach Angaben des ukrainischen Generalstabs etwa 1.476.580 Soldaten verloren. Allein innerhalb der vergangenen 24 Stunden kamen demnach 1.310 weitere Gefallene und Verwundete hinzu – so die am 22. August veröffentlichte Bilanz der ukrainischen Streitkräfte.

Putin verliert fast 1,5 Millionen Soldaten laut Ukraine-Bericht

Eigene Verluste gibt Kiewunter Verweis auf die militärische Geheimhaltung nicht bekannt. Die Zahlen des Generalstabs lassen sich nicht unabhängig überprüfen, doch auch westliche Forschungsinstitute gehen davon aus, dass Russlands Verluste die der Ukraine deutlich übersteigen.

Russlands Materialverluste erreichen schwindelerregende Dimensionen

Neben den personellen Einbußen dokumentiert der Generalstab auch die Zerstörung enormer Mengen an Kriegsgerät. Demnach verlor Russland bislang 12.292 Panzer, 25.202 gepanzerte Kampffahrzeuge und 48.451 Artilleriesysteme. Hinzu kommen 138.219 Fahrzeuge und Tanklaster.

In der Luft sieht die Bilanz kaum besser aus: 439 Flugzeuge, 354 Hubschrauber sowie die kaum fassbare Zahl von 474.641 Drohnen gelten als vernichtet. Auch 2.054 Mehrfachraketenwerfer, 1.584 Flugabwehrsysteme, 5.052 Marschflugkörper und 35 Schiffe und Boote sowie zwei U-Boote stehen auf der Verlustliste. Abgerundet wird das Bild durch 2.352 unbemannte Bodenfahrzeuge und 4.569 Stück Spezialausrüstung.

Westliche Analysten bestätigen: Russland blutet überproportional

Dass die russischen Verluste jene der Ukraine weit übertreffen, stützen auch unabhängige westliche Einschätzungen. Das Center for Strategic and International Studies (CSIS) beziffert das Verhältnis in einem Bericht vom Januar 2026 auf "ungefähr 2,5:1 oder 2:1" zugunsten Kiews.

Für die ukrainische Seite geht die Denkfabrik von 500.000 bis 600.000 Gefallenen und Verwundeten im Zeitraum Februar 2022 bis Dezember 2025 aus. Zwischen 100.000 und 140.000 davon dürften im Kampf getötet worden sein. Selbst bei diesen erschreckend hohen Zahlen lägen Russlands Einbußen also noch um ein Vielfaches darüber.

Selenskyj bricht sein Schweigen – mindestens 55.000 tote Soldaten

Während Kiew die eigenen Verluste offiziell unter Verschluss hält, nannte Präsident Wolodymyr Selenskyj im Februar gegenüber France TV eine seltene Zahl: Mindestens 55.000 ukrainische Soldaten seien seit Beginn der Vollinvasion gefallen. Dazu komme eine erhebliche Anzahl Vermisster.

Die Bergung getöteter Kämpfer gestaltet sich angesichts der massiven russischen Drohnenaktivität und der Gefechtsintensität als äußerst schwierig. Ohne geborgene Leichname fehlt die Grundlage für eine DNA-Identifizierung – was die tatsächliche Zahl der Toten weiter im Ungewissen lässt.

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