Wladimir Putin: Videos enthüllen Putins Versagen - Flammenmeer verschlingt Russen-Lager

Drei Ozon-Logistikzentren in einer einzigen Nacht in Flammen - die Ukraine eröffnet eine zweite Front gegen Russlands Onlinehandel, und Wladimir Putin kann seine eigene Infrastruktur offenbar nicht schützen.

Von news.de-Redakteur - Uhr

Wladimir Putin führt seit Februar 2022 Krieg gegen die Ukraine. (Foto) Suche
Wladimir Putin führt seit Februar 2022 Krieg gegen die Ukraine. Bild: picture alliance/dpa/Pool Sputnik Kremlin | Mikhail Metzel
  • Putin kann es nicht stoppen: Drohnen-Angriffe lassen Lager explodieren
  • Ukraine-Krieg aktuell: Videos zeigen Ozon-Lager in Flammen
  • Wladimir Putin attackiert: Kreml-Kritiker sprechen von Versagen der Luftverteidigung
  • Luftkrieg zwischen Moskau und Kyjiw spitzt sich zu

Es sind Aufnahmen, die Wladimir Putin nicht gerne sehen wird. Dabei musste der Kremlchef bereits zuletzt eine Drohnen-Pleite eingestehen. Jetzt haben ukrainische Kampfdrohnen gleich drei Logistikzentren des russischen Online-Händlers Ozon ins Visier genommen. Betroffen waren Standorte in Adygeja, im Stawropol Krai sowie in Dagestan. Aufnahmen in sozialen Netzwerken zeigen gewaltige Feuer, bei denen Flammen meterhoch in den Nachthimmel schlugen, wie "Clash Report" berichtet.

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Wladimir Putin kann es nicht stoppen: Drohnen-Angriffe lassen Logistik-Lager explodieren

Damit weitet Kyjiw seine Drohnenkampagne gegen Russlands Online-Handel massiv aus. Bislang hatte die Ukraine wochenlang vor allem den Marktführer Wildberries attackiert - nun gerät mit Ozon auch der zweitgrößte Versandhändler des Landes unter Beschuss. Die nächtlichen Schläge reihen sich in eine Serie von Angriffen ein, die bereits am Wochenende begonnen hatte und sich über mehrere russische Regionen erstreckt.

Ukraine-Krieg aktuell: Videos zeigen Ozon-Lager in Flammen

Die jüngsten Attacken markieren eine weitere Eskalationsstufe. Schon zuvor war ein Ozon-Logistikzentrum in der Stadt Tschapajewsk in der Region Samara von einer Drohne getroffen worden. Rund 500 Beschäftigte mussten evakuiert werden, mehrere von ihnen erlitten Verletzungen. Das Unternehmen richtete eine Notfall-Hotline für Betroffene und deren Angehörige ein. Der Betrieb wurde komplett heruntergefahren.

Kurz darauf folgte ein Angriff auf ein weiteres Lager in der Region Orenburg. Gouverneur Jewgeni Solnzew erklärte auf Telegram, die Luftabwehr habe sechs Drohnen abgefangen - Trümmerteile seien dennoch auf das Ozon-Gelände gestürzt. Dort brachte das Unternehmen über 300 Mitarbeiter in Sicherheit.

Wildberries als erstes Ziel – Milliardenschäden geschätzt

Bevor Ozon ins Fadenkreuz geriet, hatte die Ukraine bereits wochenlang den Branchenprimus Wildberries mit systematischen Drohnen-Angriffen überzogen. Das Unternehmen gilt als eine Art russisches Amazon und ist der mit Abstand größte Online-Versandhändler des Landes. Kyjiw betrachtet die Konzerne als legitime Ziele, da sie nach ukrainischer Auffassung den russischen Angriffskrieg unterstützen.

Die Folgen der anhaltenden Attacken auf Wildberries sind erheblich: Branchenexperten beziffern die entstandenen Schäden allein bei diesem Unternehmen auf mehrere Milliarden, wie der "Tagesspiegel" berichtet. Mit der Ausweitung auf Ozon trifft die Ukraine nun gezielt die gesamte Logistikinfrastruktur des russischen Online-Handels.

Wladimir Putin attackiert: Kreml-Kritiker sprechen von Versagen der Luftverteidigung

Gegner des russischen Präsidenten bewerten die Angriffsserie als schwere Blamage für den Kreml. Wladimir Putin sei offensichtlich nicht in der Lage, selbst zivile Infrastruktur tief im eigenen Hinterland zu schützen, so die Kritik. Die Tatsache, dass Drohnen wiederholt Logistikzentren in weit von der Front entfernten Regionen wie Dagestan oder Samara treffen können, unterstreicht diese Einschätzung.

Zwar melden die russischen Streitkräfte regelmäßig hohe Abschusszahlen - allein in einer Nacht will das Verteidigungsministerium 457 ukrainische Drohnen abgefangen haben. Doch die Realität zeigt ein anderes Bild: Trotz der gemeldeten Abwehrerfolge schlagen immer wieder Drohnen in ihre Ziele ein und verursachen massive Brände und Zerstörungen.

Luftkrieg zwischen Moskau und Kiew spitzt sich zu

Die Ukraine verteidigt sich seit mittlerweile viereinhalb Jahren mit westlicher Militärhilfe gegen den russischen Angriffskrieg. Die Angriffe auf Russlands Online-Handel sind Teil einer deutlich verschärften Konfrontation in der Luft. Beide Seiten haben ihre gegenseitigen Attacken in den vergangenen Wochen massiv hochgefahren. Während Russland verstärkt Marschflugkörper und Raketen einsetzt, baut die Ukraine auf immer schnellere und weiter fliegende Drohnen - ergänzt durch eigene Marschflugkörper.

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