Donald Trump: So kann er die Mullahs besiegen - US-Präsident hat drei mögliche Optionen

Kommt es jetzt zur Wende im Iran-Krieg? Laut Experten hat Donald Trump drei mögliche Optionen, um die Mullahs doch noch zu besiegen und den Krieg für sich zu entscheiden. Eine Analyse zeigt, wie der US-Präsident den Iran an drei Fronten in die Knie zwingen kann.

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Donald Trump führt einen Drei-Fronten-Krieg gegen die Iran. (Foto) Suche
Donald Trump führt einen Drei-Fronten-Krieg gegen die Iran. Bild: picture alliance:dpa:AP | Julia Demaree Nikhinson
  • Donald Trump hat drei Optionen im Iran-Krieg aktuell
  • Geheime Nachtrouten, Seeblockade, Finanzkrieg - so kann Trump die Mullahs besiegen
  • Analyse offenbart, wie Trump den Iran-Krieg gewinnen kann

Donald Trumps bisherige Bilanz im Iran-Krieg ist alles andere als erfolgreich. Trotz gezielter Enthauptungsschläge zu Beginn des Konfliktes konnte das Mullah-Regime überleben. Mit der Blockade der Straße von Hormus schnitt Teheran eine der bedeutendsten Ölrouten der Welt ab und trieb damit auch in den USA die Spritpreise in die Höhe. Diplomatische Bemühungen blieben erfolglos, die amerikanischen Raketenbestände schrumpften. Zeitweise schien der Iran sogar gestärkt aus der Konfrontation hervorzugehen.

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Donald Trump hat drei mögliche Optionen, um den Iran-Krieg zu gewinnen

Doch nun deutet sich laut einer Analyse der "Bild" eine Wende an. Der US-Präsident, der unlängst mit einem Angriff vor laufender Kamera für Entsetzen gesorgt hat, setzt das Regime an gleich drei Fronten unter wachsenden Druck:

  • militärisch an der Meerenge von Hormus
  • durch eine Seeblockade gegen iranische Ölausfuhren
  • mit einem verschärften Finanzkrieg gegen Sanktionsumgeher

Wende im Iran-Krieg durch geheime Nachtrouten durch die Straße von Hormus denkbar

So berichtet die "Bild", dass es den amerikanischen Streitkräften gelungen ist, Teherans schärfste Waffe, die Blockade der Straße von Hormus, zumindest teilweise stumpf zu machen. Im Schutz der Dunkelheit schleusen sie jede Nacht bis zu 20 Öltanker auf einem südlichen Geheimkorridor durch die umkämpfte Meerenge. Auf diese Weise konnten zuletzt Millionen Tonnen Rohöl die Blockade passieren. Allerdings bleibt das transportierte Volumen weit hinter dem Niveau vor Kriegsausbruch zurück.

Sicherheitsexperte warnt: Geheimroute keine vollständige Lösung des Problems

US-Sicherheitsexperte Jonathan Schroden ordnet die Maßnahme gegenüber "Bild" nüchtern ein: "Das Volumen liegt zwar weiterhin deutlich unter dem Vorkriegsniveau, dürfte aber die wirtschaftlichen Folgen des Krieges für die Weltbevölkerung etwas abfedern – etwa höhere Treibstoff- und Lebensmittelpreise." Eine vollständige Lösung des Problems ist die Geheimroute demnach nicht – aber eine spürbare Entlastung.

Iran-Krieg aktuell - Trump will mit Seeblockade Teherans Öleinnahmen austrocknen

Parallel zur Entschärfung der Hormus-Blockade verfolgt Donald Trump laut "Bild" eine zweite Taktik: Die US-Marine riegelt iranische Häfen ab und nimmt gezielt die Ölexporte des Landes ins Visier. Amerikanische Kriegsschiffe fangen Frachter und Tanker auf dem Weg zur iranischen Küste ab, stoppen sie und bringen sie teilweise unter ihre Kontrolle. Ziel ist es, dem Regime seine wichtigste Einnahmequelle in Fremdwährung abzuschneiden. Laut Schroden steckt dahinter auch ein politisches Kalkül: "Washington hofft offenbar, dass Irans Führung dadurch auch stärker unter Druck der eigenen Bevölkerung gerät." Die wirtschaftliche Lage im Land ist bereits dramatisch. Nach Angaben des Internationalen Währungsfonds haben sich die Lebensmittelpreise gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt. Für 2026 prognostiziert der IWF einen Einbruch der iranischen Wirtschaftsleistung um 6,1 Prozent.

Donald Trumps dritte Front im Iran-Krieg: Der Finanzkrieg gegen Sanktionsumgeher

Neben den militärischen und wirtschaftlichen Maßnahmen eröffnet die US-Regierung eine weitere Angriffsebene. Im Fadenkreuz stehen nun Staaten, Unternehmen, Banken und Organisationen, die dem iranischen Regime dabei helfen, bestehende Sanktionen zu unterlaufen. Der finanzielle Druck auf Teheran soll damit massiv verschärft werden. Schroden sieht darin bereits den Beginn einer neuen Kriegsphase. Er ordnet die Entwicklung optimistisch ein: "Beim Wirtschafts- und Finanzkrieg sollten die deutlich stärkeren USA grundsätzlich den längeren Atem haben."

Hoffnung auf Regimesturz im Iran

Trotz der wachsenden Vorteile auf amerikanischer Seite mahnt die ehemalige Mitarbeiterin des US-Finanzministeriums Kerri Bitsoff zur Vorsicht. Wirtschaftlicher Druck allein reiche demnach nicht aus, um die Machthaber in Teheran zu stürzen. Dennoch mehren sich Berichten zufolge innerhalb der iranischen Führung aktuell die Sorgen vor einer neuen Welle von Massenprotesten. Die dramatische Verteuerung von Grundnahrungsmitteln und der wirtschaftliche Absturz könnten die Bevölkerung erneut auf die Straße treiben. Sollte es tatsächlich zu breitem Widerstand aus der Gesellschaft kommen, wäre dies das erste greifbare Signal dafür, dass Trumps Dreifronten-Strategie tatsächlich Wirkung zeigt.

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