Donald Trump: "Politisch tot" - Stratege entlarvt das wahre Ausmaß von Trumps Problemen

Laut Stratege James Carville ist Donald Trump "politisch tot". In der aktuellen Ausgabe seines Podcasts "Politics War Room" enthüllte der 81-Jährige das wahre Ausmaß der Probleme des US-Präsidenten und prophezeit Trumps Abgang bis April 2027.

Erstellt von - Uhr

Donald Trump ist "politisch tot" laut Stratege James Carville. (Foto) Suche
Donald Trump ist "politisch tot" laut Stratege James Carville. Bild: picture alliance/dpa/AP | Julia Demaree Nikhinson
  • Donald Trump "politisch tot" laut James Carville
  • Stratege spricht über Untergang des US-Präsidenten
  • Experte offenbart das wahre Ausmaß von Trumps Problemen

Der bekannte demokratische Stratege James Carville hat in der aktuellen Ausgabe seines Podcasts "Politics War Room" über das wahre Ausmaß von Donald Trumps Problemen gesprochen. Seine Prognose für die weitere Amtszeit des US-Präsidenten, der unlängst mit einer extrem geschwollenen Hand gesichtet worden war, ist vernichtend: "Politisch ist der Mann tot."

Weitere aktuelle Meldungen zu Donald Trump und der US-Politik finden Sie am Ende dieses Artikels.

Donald Trump "politisch tot" laut James Carville

Laut Carville sei Amerika so lange von Trump "traumatisiert" worden, dass man gar nicht bemerkt habe, wie erledigt er tatsächlich sei. "Ich glaube, das Land hat mit diesem Typen abgeschlossen", so der demokratische Stratege, der einst Bill Clinton zum Wahlsieg verholfen hat. Mit seiner aktuellen Einschätzung legte der erfahrene Politberater bei seiner ohnehin schon scharfen Kritik am US-Präsidenten noch eine Schippe drauf. Bereits zuvor hatte Carville Donald Trump als "ausgewaschenen, fetten, alten Mann" bezeichnet, der nicht mehr in der Lage sei, das Land zu führen, und prophezeit, dass Trumps Präsidentschaft vorbei sei.

Stratege prophezeit Donald Trumps Untergang und spricht von "Scheidung"

Der Demokrat bediente sich bei seiner aktuellen Prognose einer bildreichen Metapher, um das Verhältnis des US-Präsidenten zum amerikanischen Volk zu beschreiben. "Was Sie hier sehen, ist eine Scheidung", stellte Carville fest. Auf dem Papier habe diese Ehe zwar noch über zwei Jahre vor sich – doch ein weiteres Zusammenleben unter einem Dach hielt er für ausgeschlossen. "Er hat die Leute satt und die Leute haben ihn satt", brachte es der Stratege auf den Punkt. Donald Trump sei des Amtes überdrüssig, während die Bevölkerung ihrerseits genug von ihm habe.

Donald Trump nur noch bis April 2027 Präsident laut Carville

James Carville hatte bereits zuvor die Prognose aufgestellt, dass Donald Trump bis spätestens April kommenden Jahres freiwillig aus dem Weißen Haus abziehen werde. Als Grund nannte er den sich seiner Einschätzung nach rapide verschlechternden Gesundheitszustand des 80-Jährigen.

Experte offenbart das wahre Ausmaß von Trumps Problemen

Aktuelle Zahlen untermauern Carvilles Einschätzung. Laut einer aktuellen Erhebung von Reuters/Ipsos bewerten nur noch 33 Prozent der Amerikaner Trumps Amtsführung positiv. Seit seiner Rückkehr ins Weiße Haus im vergangenen Jahr befindet sich die Zustimmung des US-Präsidenten im freien Fall. Auch innerhalb der eigenen Partei bröckelt Trumps Einfluss offenbar massiv. Bei den republikanischen Vorwahlen am Dienstag verloren gleich drei Kandidaten, die der Präsident persönlich unterstützt hatte, ihre Rennen. Neben den desaströsen Umfragewerten nahm James Carville auch Donald Trumps militärische Konfrontation mit dem Iran ins Visier. Der andauernde Konflikt, der die Ölpreise in die Höhe getrieben hat, sei "ein politischer Fehler erster Ordnung", urteilte der Stratege in seinem Podcast.

Das Weiße Haus schießt nach Trump-Kritik zurück

Die Reaktion aus der Regierungszentrale fiel erwartungsgemäß nicht diplomatisch aus. Sprecher Davis Ingle bezeichnete Carville als "eiskalten Verlierer", der an einer "schweren und unheilbaren Krankheit namens Trump Derangement Syndrome" leide. Diese habe "sein erbsengroßes Gehirn vollständig zerfressen", so Ingle gegenüber "The Daily Beast".

Auch diese Meldungen zu Donald Trump und der US-Politik sind einen Blick wert:

/news.de/mlk/stg

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.