Friedrich Merz: "Alles nur heiße Luft" - Kanzler kann mit Videobotschaft nicht überzeugen
Nach seinem Sommerurlaub besuchte Friedrich Merz das Waldbrandgebiet in Hürtgenwald - vor allem um den Helferinnen und Helfern zu danken. Auch im Netz veröffentlichte er eine entsprechende Videobotschaft - und geriet prompt unter Beschuss.
Von news.de-Redakteurin Franziska Kais - Uhr
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- Friedrich Merz besucht Waldbrandgebiet in Hürtgenwald
- Kanzler teilt Videobotschaft, um Helferinnen und Helfern zu danken
- Merz unter Beschuss - Botschaft kommt bei Netzgemeinde nicht an
Zwei Tage nach der vollständigen Löschung des verheerenden Waldbrands in der Eifel hat Friedrich Merz am Samstag (22. August) das Waldbrandgebiet Hürtgenwald besucht, um den Helfern und Helferinnen zu danken. Zudem informierte sich der CDU-Chef über den Einsatzverlauf und die Lage vor Ort. Begleitet wurde Merz' Besuch jedoch von Protesten. Während seiner Ansprache vor Ort waren Rufe und Pfiffe zu hören. Auch im Netz sorgte Merz' Besuch für Zündstoff.
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Friedrich Merz besucht Waldbrandgebiet und warnt vor Folgen des Klimawandels
Auf seinem Instagram-Profil veröffentlichte der Bundeskanzler, dessen Umfrage-Werte sich derzeit auf einem historischen Tief befinden, zwei neue Beiträge nach seinem Besuch. "Die Einsatzkräfte im Hürtgenwald haben in den vergangenen Tagen Außergewöhnliches geleistet. Feuerwehrleute haben bis zur Erschöpfung gegen die Flammen gekämpft und gemeinsam mit THW, Polizei, Rettungsdiensten, Bundeswehr, Landwirten, Forstwirten, Unternehmen und hunderten Freiwilligen Schlimmeres verhindert", schrieb Merz in einem ersten Beitrag und warnte: "Wir müssen allerdings damit rechnen, dass solche Ereignisse häufiger werden. Das ist Klimawandel. Wir werden alles tun, um ihn zurückzudrängen. Aber wir müssen auch mit ihm leben. Darauf vorbereitet zu sein, ist Aufgabe des Bundes, der Länder, der Gemeinden. Diese Aufgabe nehmen wir alle sehr Ernst."
Kanzler teilt Videobotschaft, um Helferinnen und Helfern zu danken
In einem zweiten Beitrag teilte der CDU-Chef weitere Einblicke in seinen Besuch in Hürtgenwald und wandte sich noch einmal direkt an alle Helferinnen und Helfer: "Danke für Ihren Einsatz!" Doch Friedrich Merz' Danke-Botschaft geht in kritischen Kommentaren unter. Unter dem Beitrag wird der Bundeskanzler mit harscher Kritik konfrontiert.
Merz unter Beschuss - Botschaft kommt bei Netzgemeinde nicht an
Seine Warnung vor dem Klimawandel steht für viele Userinnen und User in direktem Widerspruch zu seinen Handlungen und seiner Politik. Auch die Tatsache, dass er seinen Sommerurlaub trotz der prekären Waldbrände nicht unterbrochen hat, sorgt weiterhin für Empörung:
- "Mit dem Heli aus dem Urlaub kommen und was zum Klimawandel sagen... kannste dir nicht ausdenken."
- "Tun Sie sich und Deutschland einen Gefallen, treten Sie sofort zurück und ermöglichen Neuwahlen!"
- "Kommen wenn das Meiste vorbei ist. Treten Sie bitte endlich zurück"
- "Wenn der einen funken Anstand hätte, hätte er seinen Urlaub unterbrochen"
- "Sorry Herr Merz, leider alles nur heiße Luft und das sagt jemand, der immer ihre Partei gewählt hat"
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fka/news.de/dpa
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