Wladimir Putin: "Büchse der Pandora" geöffnet - Kremlchef droht mit Vergeltungsschlag
Zum ersten Mal seit dem Beginn der massiven ukrainischen Drohnenoffensive auf russischem Territorium hat sich Wladimir Putin öffentlich zu den Angriffen geäußert. In einem Interview im russischen Staatsfernsehen drohte der Kremlchef: Kiew habe mit seinen Attacken die "Büchse der Pandora" geöffnet.
Erstellt von Franziska Kais - Uhr
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- Wladimir Putin reagiert im Russen-TV auf Drohnenangriffe der Ukraine
- Kremlchef findet drastische Worte nach Drohnen-Eskalation - "Büchse der Pandora geöffnet"
- Putin droht mit Vergeltungsschlag Russlands
Zum ersten Mal seit dem Beginn der ukrainischen Drohnenoffensive auf russischem Territorium hat sich Wladimir Putin öffentlich zu den massiven Angriffen geäußert. In einem Interview mit dem Moskauer Staatsfernsehen wählte der russische Präsident drastische Worte: Kiew habe mit seinen Attacken auf die russische Wirtschaft selbst die "Büchse der Pandora" geöffnet und damit den "Geist aus der Flasche" gelassen.
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Wladimir Putin reagiert im Russen-TV auf Drohnenangriffe der Ukraine
Wladimir Putin richtete seine Drohung direkt an die ukrainische Führung und drohte unverblümt mit Vergeltung: "Die Gegenmaßnahmen werden nicht lange auf sich warten lassen. Die bekommt ihr." Die Aktionen der russischen Streitkräfte würden künftig "noch deutlich spürbarer und zerstörerischer ausfallen", kündigte der Kremlchef an. Die Verantwortung für diese Eskalation schob Putin der Ukraine zu, obwohl er selbst vor viereinhalb Jahren den Angriffskrieg gegen das Nachbarland begonnen hatte.
Putin droht mit Vergeltung und nimmt Kiews Lebensader ins Visier
Konkret kündigte Putin an, Russland werde die verwundbarsten Bereiche der ukrainischen Wirtschaft attackieren. Besonders der Agrarsektor geriet dabei in seinen Fokus: "Das betrifft übrigens auch die landwirtschaftliche Produktion, deren Export die Haupteinnahmequelle des Kiewer Regimes ist." Die Ukraine zählt zu den wichtigsten Getreideexporteuren weltweit.
Wladimir Putin tut Drohnen-Eskalation der Ukraine als Kleinigkeit ab
Gleichzeitig gestand der russische Präsident aber auch ein, dass die ukrainischen Drohnenangriffe durchaus Schäden verursacht hätten. Allerdings behauptete er, die Attacken hätten keinerlei Einfluss auf das Kampfgeschehen gehabt. Im Gegenteil: Russische Soldaten hätten das Tempo ihres Vormarsches sogar gesteigert.
Ukraine überzieht Russland mit massiven Drohnenangriffen
Seit Wochen bombardieren ukrainische Drohnen Ziele in nahezu ganz Russland – von Moskau und St. Petersburg über den Süden des Landes bis hin zum Uralgebirge. Neben Ölraffinerien gerieten dabei auch die Lagerhäuser des Online-Händlers Wildberries ins Visier. Zudem wurde erstmals auch ein Standort des Wildberries-Konkurrenten Ozon getroffen, Russlands zweitgrößtem Online-Händler.
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fka/news.de/dpa/stg
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