JD Vance: Trump-Vize geht baden - ausgerechnet gegen ihn zieht er den Kürzeren

Während Donald Trump seinen Vizepräsidenten JD Vance öffentlich als "großartig" lobt, sprechen neue Umfragezahlen eine andere Sprache. Für den Trump-Vize sieht es düster aus - als Nachfolger ist er aktuell chancenlos.

Von news.de-Redakteur - Uhr

JD Vance (Foto) könnte der Nachfolger von US-Präsident Donald Trump werden. (Foto) Suche
JD Vance (Foto) könnte der Nachfolger von US-Präsident Donald Trump werden. Bild: picture alliance/dpa/Pool Getty/AP | Win McNamee
  • JD Vance ist chancenlos gegen Marco Rubio
  • Für den Trump-Vize sieht es gegen Gavin Newsom düster aus
  • Donald Trump entfacht Wirbel um seinen Nachfolger

Es sind keine besonders rosigen Aussichten für US-Vizepräsident JD Vance, der zuletzt bereits in seiner Heimatstadt einen blamablen Rückschlag hinnehmen musste.Eine aktuelle Erhebung des Emerson College zeichnet ein klares Bild für das republikanische Rennen um die Präsidentschaftskandidatur 2028: Außenminister Marco Rubio liegt in hypothetischen Duellen aktuell gegen die prominentesten demokratischen Anwärter fast durchgehend vor Trump-Vize JD Vance.

  • Die zwischen dem 16. und 17. August durchgeführte Emerson-College-Erhebung stützt sich auf 1.000 registrierte Wählerinnen und Wähler und weist eine Fehlertoleranz von drei Prozentpunkten auf.

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JD Vance ist chancenlos gegen Marco Rubio

Die Umfrage testete beide Republikaner in direkten Vergleichen mit mehreren potenziellen Gegenkandidaten der Demokraten - darunter die frühere US-Vizepräsidentin Kamala Harris, die New Yorker Kongressabgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez und Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom. Das Ergebnis fällt eindeutig aus: Rubio erzielt gegen sämtliche getesteten Demokraten bessere Werte als JD Vance.

Besonders brisant: Während Rubio gegen Harris und Ocasio-Cortez jeweils gewinnen würde, müsste Vance gegen die gescheiterte Präsidentschaftskandidatin von 2024 sogar eine Niederlage hinnehmen. Die Umfrage dürfte die parteiinterne Debatte über den geeignetsten Nachfolgekandidaten für Donald Trump weiter befeuern.

JD Vance: Für den Trump-Vize sieht es gegen Gavin Newsom düster aus

Gegen Kaliforniens scheidenden Gouverneur Gavin Newsom sieht es für Vance und Rubio allerdings düster aus. Zwar schneidet Rubio mit 46 Prozent erneut besser ab als Vance mit 44 Prozent, doch Newsom liegt in beiden Szenarien vorn - mit 48 Prozent gegen den Außenminister und 49 Prozent gegen den Vizepräsidenten.

Die für Republikaner beunruhigendsten Zahlen liefern allerdings zwei andere Demokraten: Der frühere Verkehrsminister Pete Buttigieg distanziert sowohl Rubio als auch Vance mit jeweils 49 zu 44 Prozent. Senator Jon Ossoff aus Georgia erweist sich ebenfalls als ernstzunehmende Größe. Gegen Rubio führt er mit 47 zu 44 Prozent, gegen Vance fällt der Abstand mit 49 zu 44 Prozent sogar noch deutlicher aus. 

Donald Trump entfacht Wirbel um seinen Nachfolger

US-Präsident Donald Trump selbst hat die Debatte um die republikanische Nachfolge kräftig angeheizt. Er brachte bereits eine gemeinsame Kandidatur von Vance und Rubio ins Spiel und bezeichnete das Duo als "Dream-Team". Offen ließ er dabei allerdings die entscheidende Frage: Wer von beiden soll den Spitzenplatz einnehmen?

Anfang August berichtete die "Washington Post", Trump habe Spendern hinter verschlossenen Türen gesagt, man müsse "am Ende des Tages JD wählen" - ein klares Signal zugunsten seines Vizepräsidenten. Doch der Präsident ruderte umgehend zurück. Gegenüber Reportern im Oval Office erklärte er, Vance sei zwar "großartig", doch es sei "viel zu früh, um auch nur über" eine Unterstützungserklärung nachzudenken.

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