Pete Hegseth: Plötzlich bei Geheimtreffen dabei - Insider fassungslos wegen Hegseth-Ehefrau
Laut einem Bericht begleitet Jennifer Hegseth ihren Mann regelmäßig ins Pentagon - und hat sich dort zur einflussreichsten Beraterin mit Zugang zu geheimen Militärplänen und hochsensiblen Sicherheitstreffen entwickelt. Insider sind alarmiert.
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster - Uhr
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- Pete Hegseth: Ehefrau Jennifer plötzlich Beraterin des Verteidigungsministers
- Jennifer Hegseth: Vom TV-Studio ins Verteidigungsministerium
- Jennifer Hegseth plötzlich bei hochsensiblen Treffen anwesend
- Pete Hegseth teilt geheime Angriffspläne im Familien-Chat
Die Ehefrau von US-Verteidigungsminister Pete Hegseth, der zuletzt mit einer eigenmächtigen Wahlkampfaktion auffiel, ist offenbar nicht nur aus Zuneigung zu ihrem Gatten ständig an seiner Seite im Pentagon. Wie die "New York Times" in einem veröffentlichten Bericht enthüllt, begleitet Jennifer Hegseth ihren Mann unter anderem deshalb auf Reisen, um ihn "aus Schwierigkeiten herauszuhalten".
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Pete Hegseth: Ehefrau Jennifer plötzlich Beraterin des Verteidigungsministers
Die 49-Jährige hat sich demnach zur mächtigsten Beraterin des Verteidigungsministers entwickelt - mit Zugang zu hochsensiblen Sicherheitsbesprechungen und geheimen Militärplänen. Aktuelle und ehemalige Regierungsbeamte zeigen sich alarmiert über ihren Einfluss und warnen, dass Hegseths Abhängigkeit von seiner Frau sein Urteilsvermögen trübe und grundlegende Fragen über seine Führungsfähigkeit aufwerfe.
Jennifer Hegseth: Vom TV-Studio ins Verteidigungsministerium
Bevor Jennifer Hegseth zur heimlichen Strippenzieherin im Pentagon aufstieg, arbeitete sie 18 Jahre lang als leitende Produzentin beim Sender Fox News. Dort lernte sie auch ihren späteren Ehemann kennen, dessen Sendungen sie produzierte. Diese Rollenverteilung hat sich offenbar nahtlos ins Verteidigungsministerium übertragen.
Laut dem Bericht der "New York Times" bereitet die 49-Jährige ihren Mann auf öffentliche Auftritte vor, sitzt bei Gesprächen mit Journalisten mit am Tisch und wirkt an der Produktion offizieller Pentagon-Videos mit. Darüber hinaus führt sie Bewerbungsgespräche mit potenziellen Mitarbeitern des Ministeriums. Der ehemalige Pentagon-Chefsprecher John Ullyot berichtete, Jennifer Hegseth habe ihn einmal zu sich gerufen - statt eines lockeren Kennenlernens habe er rund 40 Minuten lang "unerwartet detaillierte und hartnäckige Fragen" beantworten müssen.
Jennifer Hegseth plötzlich bei hochsensiblen Treffen anwesend
Besonders brisant: Jennifer Hegseth nahm auch an einem hochsensiblen Treffen zwischen amerikanischen und britischen Verteidigungsbeamten teil. Bei dem Gespräch ging es um den militärischen Nachrichtenaustausch mit der Ukraine - zu einem Zeitpunkt, als die USA ihre Geheimdienstkooperation mit Kiew vorübergehend eingestellt hatten.
Die Anwesenheit der Ministergattin hatte unmittelbare Konsequenzen für die Qualität des Austauschs. Ein Regierungsbeamter der Trump-Administration erklärte, die britischen Gesprächspartner hätten sich sichtlich unwohl gefühlt und deshalb nur noch in allgemeinen Formulierungen über ihre Kräfte in der Ukraine gesprochen. Konkrete operative Details sparten sie bewusst aus. Anschließend fand ein weiteres, kleineres Treffen ohne Jennifer Hegseth statt, bei dem die Briten deutlich offener und detaillierter berichteten. Über diesen Vorgang hatte zunächst das "Wall Street Journal" berichtet.
Pete Hegseth teilt geheime Angriffspläne im Familien-Chat
Doch das Sicherheitstreffen mit den Briten war nicht der einzige heikle Vorfall. Jennifer Hegseth gehörte auch einer Signal-Chatgruppe an, in der ihr Mann konkrete Einsatzpläne amerikanischer Kampfflugzeuge gegen die Huthi-Milizen im Jemen teilte. Ob sie für den Zugang zu solchen Informationen über die nötige Sicherheitsfreigabe verfügt, ließ das Pentagon offen.
Ex-Sprecher Ullyot fand laut "Rawstory" deutliche Worte: "Es ist völlig verrückt, dass ein Verteidigungsminister seine Frau in seine sensiblen dienstlichen Aufgaben einbezieht, einschließlich der Weitergabe von Details einer bevorstehenden Militäroperation, und keinerlei Konsequenzen erfährt." Jeder Präsident verdiene ein besseres Urteilsvermögen von seinen Sicherheitsberatern.
Jennifer Hegseth: Das Pentagon plant noch mehr
Das Verteidigungsministerium reagierte auf die Enthüllungen mit einer bemerkenswerten Doppelstrategie. Pentagon-Sprecher Sean Parnell bezeichnete Jennifer Hegseth laut "The Daily Beast" als "eine eigenständig erfolgreiche Führungspersönlichkeit und hingebungsvolle Militärehefrau". Mehr noch: Das Ministerium begrüße ihre bisherige Rolle nicht nur, sondern plane, sie künftig "noch stärker einzubinden".
Gegenüber Ex-Sprecher Ullyot griff das Pentagon hingegen zu deutlich schärferen Tönen. Sprecher Joel Valdez verglich den Kritiker mit einem "verrückten Ex" und verwies darauf, dass Donald Trump Jr. ihn aus der Maga-Bewegung verbannt habe.
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rut/news.de/stg
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