Wladimir Solowjow: Putin-Vertrauter schlägt Alarm und trifft düstere Ukraine-Prognose
Wladimir Solowjow hat im russischen Staatsfernsehen ungewohnt offene Worte zur aktuellen Lage Russlands im Ukraine-Krieg gefunden. Mit Blick auf den Konflikt traf der Putin-Vertraute eine düstere Prognose und äußerte verschleierte Drohungen gegen Europa.
Von news.de-Redakteurin Franziska Kais - Uhr
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- Wladimir Solowjow schlägt Alarm und trifft düstere Ukraine-Prognose
- Putin-Vertrauter sicher: Sieg ist die einzige Option für Russland
- Solowjow fordert härtere Methoden im Krieg und droht europäischen Rüstungsunternehmen
Die Lage im Ukraine-Krieg wird für Russland immer prekärer. Während Kiew seine Angriffe auf russisches Territorium intensiviert, kann der Kreml die Verluste auf russischer Seite vor dem Volk kaum noch verbergen. Zeitgleich erlebt Russland momentan eine zweite Welle der Treibstoffkrise, weshalb die russische Bevölkerung immer frustrierter ist und die Rufe nach einem Friedensdeal immer lauter werden.
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Wladimir Solowjow schlägt Alarm und trifft düstere Ukraine-Prognose
Doch all jenen, die ein Ende des Krieges herbeisehnen, machte Wladimir Solowjow im russischen Fernsehen jüngst eine unmissverständliche Ansage: Die einzige Option, die Russland hat, um diesen Krieg zu beenden, ist ein Sieg auf dem Schlachtfeld. Denn der Westen werde seiner Meinung nach nicht zulassen, dass dieser Krieg mit einem "Unentschieden" an der aktuellen Kampflinie endet. "Die Lage ist äußerst schwierig", so der Putin-Vertraute.
Solowjow fordert härtere Methoden im Ukraine-Krieg
Deshalb sei es die Pflicht Russlands, das Andenken seiner Großväter und Urgroßväter zu ehren und die "härtesten Methoden gegen die Nazis anzuwenden", die Russland zur Verfügung stehen. Der Kreml-Propagandist sprach sich sogar dafür aus, die Methoden von Sudoplatow anzuwenden. Sudoplatow war ein hoher Offizier des sowjetischen Geheimdienstes, der brutale und verdeckte Methoden nutzte. Unter anderem:
- gezielte Morde durch Sprengfallen
- tiefen Geheimnisverrat durch Spionagenetze
- Sabotage im feindlichen Hinterland
Putin-Freund droht europäischen Rüstungsunternehmen
Gleichzeitig äußerte Wladimir Solowjow in der aktuellen Ausgabe seiner Sendung "Ein Abend mit Wladimir Solowjow", die er seit 2012 beim staatlichen Sender Rossija-1 moderiert, verschleierte Drohungen gegen Europa und dessen Rüstungsunternehmen. Denn er appellierte an seine Studiogäste und die Zuschauerinnen und Zuschauer vor den Fernsehbildschirmen, sich daran zu erinnern, dass es britische Waffen sind, die Russland tief im Hinterland treffen, obwohl Russland seinerseits keine britischen Fabriken angreift. Deswegen müsse Russland "asymmetrisch reagieren". Was er meint: Angriffe auf europäische Staaten, die die Ukraine unterstützen, sind durchaus denkbar.
Meanwhile in Russia: state TV host Vladimir Solovyov and war correspondent Yevgeny Poddubny delivered grim predictions, complained about the state of Russia's air defense, and made veiled threats against European military factories.https://t.co/Fhd7DQytJc pic.twitter.com/W9oVFv4IrD
— Julia Davis (@JuliaDavisNews) August 18, 2026
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fka/bos/news.de
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