Donald Trump: US-Präsident blamiert nach Pleite - er konnte es nicht verhindern
Es kommt einer Blamage für Donald Trump gleich: Sein enger Verbündeter Mike Lindell verliert die Gouverneurs-Vorwahl in Minnesota krachend – und weigert sich, das Ergebnis anzuerkennen. Es ist bereits die dritte Schlappe für Trump-Kandidaten in nur zwei Wochen.
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster - Uhr
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- Donald Trumps Liebling will Niederlage nicht anerkennen
- Donald Trump: Dritte Schlappe in nur zwei Wochen
- Schwerer Imageschaden für Donald Trump
- Trumps Gouverneurs-Problem hat System
MyPillow-Gründer Mike Lindell, einer der engsten Verbündeten von Donald Trump, hat die republikanische Gouverneurs-Vorwahl in Minnesota klar verloren. Die Parlamentspräsidentin des Bundesstaates, Lisa Demuth, setzte sich mit43,4 Prozent zu 32,5 Prozent der Stimmen deutlich durch. Es kommt einer Blamage für Donald Trump gleich. Dabei musste der zuletzt bereits ein Golfplatz-Desaster hinnehmen.
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Donald Trumps Liebling will Niederlage nicht anerkennen
Doch Lindell - der sich einst als Speerspitze von Trumps Wahlbetrugsnarrativen nach 2020 einen Namen machte - denkt allerdings nicht daran, seine Niederlage einzugestehen. Stattdessen gab er sich vor den Kameras kämpferisch: "Ich werde dieses Rennen nicht aufgeben, bis die Stimmen ausgezählt sind", erklärte er laut "Politico". Beobachter beschrieben seinen Auftritt als aufgebracht und wirr - ein Verhalten, das an die Wahlnacht-Szenen seines politischen Mentors erinnern dürfte.
Donald Trump: Dritte Schlappe in nur wenigen Wochen
Lindells Scheitern ist kein Einzelfall, sondern reiht sich in eine bemerkenswerte Verlustserie ein. Innerhalb von wenigen Wochen mussten gleich drei von Trump persönlich unterstützte Kandidaten bei Vorwahlen Niederlagen hinnehmen. Obwohl Lindell finanziell deutlich schlechter ausgestattet war als seine Konkurrentin, galt er dank seiner Nähe zum Präsidenten und seinem Bekanntheitsgrad in der MAGA-Bewegung (Trump-Slogan "Make America Great Again") durchaus als ernstzunehmender Kandidat. Am Ende half ihm nichts davon. Trumps Fähigkeit, Vorwahlen durch seine Unterstützung zu entscheiden, scheint zunehmend zu erodieren.
Schwerer Imageschaden für Donald Trump
Politische Beobachter werten das Ergebnis als schweren Imageschaden für den Präsidenten. Der Kommentator Mike Nellis schrieb auf der Plattform X: "Er war im Hauptwahlkampf gegen Klobuchar ohnehin chancenlos, aber dass Mike Lindell in Minnesota scheitert, ist nach Trumps Unterstützung eine RIESIGE Blamage." Trump wirke mit jedem Tag mehr wie ein Präsident auf dem Abstellgleis, so Nellis weiter.
Auch Robert Wolf, Kommentator bei Fox News, ordnete den Abend als verheerend für Trump und den MAGA-Flügel ein. Er verwies dabei nicht nur auf Lindells Niederlage, sondern auch auf die Gouverneurs-Vorwahl in Wisconsin, wo der moderate David Crowley siegte - ein weiteres Zeichen für eine Verschiebung weg von den politischen Rändern.
Trumps Gouverneurs-Problem hat System
Die Niederlagenserie bei Gouverneursrennen zieht sich dabei wie ein roter Faden durch den gesamten Vorwahlzyklus. Gerade auf der Ebene der Gouverneursposten verfängt Trumps Empfehlungsschreiben immer seltener. Wie "Politico" berichtet, scheiterten Trump-unterstützte Kandidaten auch in Iowa, wo Randy Feenstra, der Favorit des US-Präsidenten, gegen Zach Lahn unterlag, sowie in Georgia, wo Vizegouverneur Burt Jones dem Milliardär Rick Jackson weichen musste. In South Carolina stand Vizegouverneurin Pamela Evette auf verlorenem Posten - woraufhin Trump kurzerhand seine doppelte Unterstützung auch für Generalstaatsanwalt Alan Wilson aussprach.
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rut/news.de/stg
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