Donald Trump krank?: "Kognitiver Verfall ist real" - Ex-Anwalt sieht Anzeichen für Hirnschaden

Erneut gibt es Spekulationen über die geistige Verfassung von Donald Trump. Sein ehemaliger Rechtsberater Ty Cobbs erkennt einen deutlichen "kognitiven Verfall" beim US-Präsidenten. Dafür gebe es gleich mehrere Anzeichen.

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Laut seinem Ex-Anwalt Ty Cobbs wird der kognitive Verfall bei US-Präsident Donald Trump immer deutlicher. (Foto) Suche
Laut seinem Ex-Anwalt Ty Cobbs wird der kognitive Verfall bei US-Präsident Donald Trump immer deutlicher. Bild: picture alliance/dpa/AP | Julia Demaree Nikhinson
  • Donald Trumps ehemaliger Rechtsberater sieht "kognitiven Verfall" beim US-Präsidenten
  • Laut Ty Cobbs leidet der 80-Jährige an einer Erkrankung des Frontallappens
  • Nächtliche Social-Media-Aktivitäten und schläfrige Auftritte würden für eine Schädigung des Gehirns sprechen

Berichte über einen mutmaßlichen strengen Körpergeruch infolge von Inkontinenzund weitere schläfrige Auftritte vor laufenden Kameras - die Gerüchte um den Gesundheitszustand von US-Präsident Donald Trump reißen nicht ab. Ein ehemaliger Regierungsmitarbeiter äußerte nun erneut Zweifel an der geistigen Verfassung des 80-Jährigen.

Donald Trump krank? Ex-Mitarbeiter sieht "kognitiven Verfall" beim US-Präsidenten

US-Anwalt Ty Cobb, der zwischen 2017 und 2018 im Weißen Haus als Berater tätig war, hat ein knallhartes Urteil über Trumps Zustand gefällt, wie aktuell "Raw Story" berichtet. In einem Interview mit dem Journalisten Mehdi Hasan, das am Samstag auf der Plattform Zeteo veröffentlicht wurde, sprach er von einer "Frontallappen-Erkrankung", die das Verhalten des US-Präsidenten zunehmend präge. "Der kognitive Verfall ist real", erklärte Cobb.

Der Jurist, der die US-Regierung einst bei den Ermittlungen zur russischen Einflussnahme auf die Präsidentschaftswahl 2016 vertrat, sieht deutliche Unterschiede zwischen dem Trump von damals und heute. Der Republikaner sei zwar schon immer ein "bösartiger Narzisst" gewesen. "Aber dieser Narzissmus unterliegt nun keinerlei Hemmungen mehr durch den Frontallappen", so Cobb weiter.

Ty Cobb sieht Anzeichen für Schädigung des Gehirns bei Donald Trump

Als konkrete Anzeichen für eine Schädigung des Gehirns nannte Cobb eine ganze Reihe von Verhaltensauffälligkeiten. Besonders die nächtlichen Aktivitäten des Präsidenten zwischen 2 und 4 Uhr in sozialen Medien seien bezeichnend. Auch dass Trump häufiger bei Kabinettssitzungen und öffentlichen Auftritten einschlafe, deutet Cobb als klare Anzeichen für eine Frontallappen-Erkrankung.

Die Inhalte, die Trump verbreite, seien ebenfalls alarmierend: etwa geschmacklose Memes, die die Verhaftung von Ex-Präsident Barack Obama im Oval Office zeigen oder Trump in einem Kampfjet, der Exkremente über Demonstranten der "No Kings"-Bewegung abwirft. Solche Beiträge hätten "dem Amt des Präsidenten die Würde entzogen und unser Land weltweit in Verruf gebracht", so Cobb.

US-Präsident bezeichnete früheren Berater als "Spinner"

Der Präsident selbst hat seinen ehemaligen Rechtsberater längst öffentlich abgekanzelt. Trump bezeichnete Cobb als "echten Verlierer" und "einen der schlechtesten Anwälte in Washington, D.C." Darüber hinaus behauptete er, Cobb "kaum gekannt" zu haben. Zusätzlich versah Trump seinen früheren Mitarbeiter mit dem Etikett "Spinner". Das Weiße Haus hat zudem bislang jegliche Gerüchte über eine angeblich nicht mehr ausreichende geistige Verfassung des US-Präsidenten dementiert.

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