Donald Trump: Jetzt knallt es ordentlich – US-Präsident geht auf Reporter los
Donald Trump gerät nach einer Reporterfrage zur Staatsanwältin Jeanine Pirro völlig außer sich. Seine Wutrede sorgt für heftige Reaktionen und auch in den sozialen Netzwerken entbrennt sofort ein Streit.
Erstellt von Mia Lada-Klein - Uhr
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- Trump fährt Reporter mit scharfer Ansage an
- Streit um eingestelltes Verfahren gegen Ex-Olympioniken
- Nutzer bei X reagieren mit Lob und scharfer Kritik
Mehr News rund um US-Präsident Donald Trump finden Sie am Ende des Artikels.
Donald Trump hat sich bei einem öffentlichen Auftritt mit einem Journalisten einen heftigen Schlagabtausch geliefert. Es war nicht das erste Mal, dass der US-Präsident mit einem Reporter aneinandergeriet. Auslöser war eine Frage zur Zukunft der US-Staatsanwältin Jeanine Pirro. Trump reagierte ungehalten und griff den Journalisten persönlich an. Gleichzeitig wächst die Debatte über eine umstrittene Entscheidung Pirros.
Trump attacking the free press~
— Marlene Robertson???????? (@marlene4719) August 3, 2026
“You’re fake news. Don’t ever talk again. You’re fake news… one of the worst in the business. Fortunately, no one watches you.”
Although there are many in America who are normalizing and accepting this fascist behaviour the rest of the…
Reporter stellt kritische Frage und Trump platzt der Kragen
Eigentlich ging es um die Entscheidung von Jeanine Pirro, ein Strafverfahren gegen den ehemaligen Olympiateilnehmer David Hearn einzustellen. Dem Sportler war vorgeworfen worden, Schäden an der millionenschweren Sanierung des Reflecting Pools in Washington verursacht zu haben. Laut Pirros Behörde hätten Untersuchungen jedoch ergeben, dass die Schäden auf eine fehlerhafte Installation durch einen Auftragnehmer zurückzuführen seien.
Als ein Reporter Trump fragte, ob er Pirros Position nun infrage stelle, verlor der Präsident die Fassung.
- "Sie verbreiten Fake News. Sagen Sie nie wieder etwas!"
An den Journalisten gerichtet legte Trump nach:
- "Einer der schlechtesten in diesem Geschäft. Zum Glück schaut Ihnen niemand zu."
Trump widerspricht den Ermittlungen
Der US-Präsident beharrte darauf, dass es sich um vorsätzlichen Vandalismus gehandelt habe. Nach seiner Darstellung würden Überwachungsvideos zeigen, wie Täter die neue Poolfolie mit einem Cuttermesser beschädigt hätten.
- "Das war Vandalismus!"
Pirros Behörde kam jedoch zu einem anderen Ergebnis. Demnach seien bereits Tage vor dem Besuch des ehemaligen Olympioniken Schäden festgestellt worden. Ein Regierungszeuge habe Hearn letztlich keinen verursachten Schaden zuordnen können.
Deutliche Kritik an Jeanine Pirro
Obwohl Trump den Reporter scharf attackierte, sparte er "Raw Story" zufolge auch nicht mit Vorwürfen gegen Pirro selbst. Er zeigte sich offen enttäuscht über ihr Vorgehen.
- "Ich war von Jeanine Pirro enttäuscht. Wirklich enttäuscht von Jeanine Pirro."
Weiter erklärte der Präsident, sie sei unter dem Druck des Verfahrens eingeknickt und sei nicht konsequent gegen die mutmaßlichen Verantwortlichen vorgegangen.
Spekulationen über Pirros Zukunft
US-Medien berichten inzwischen, dass Trump intern äußerst verärgert über die Entscheidung der Staatsanwältin gewesen sein soll. Demnach soll es bereits ein angespanntes Telefonat gegeben haben. Ob Pirro ihr Amt behalten wird, ist bislang offen.
The President of the United States just told a reporter to “don’t ever talk again”.
— Brian Krassenstein (@krassenstein) August 3, 2026
What do all the first amendment advocates think of this? pic.twitter.com/iTlYeBpOOY
Nutzer bei X reagieren mit scharfer Kritik
Auch in den sozialen Netzwerken sorgte Trumps Auftritt für zahlreiche Reaktionen. Mehrere Nutzer warfen dem Präsidenten vor, kritischen Fragen regelmäßig auszuweichen und stattdessen Journalisten persönlich anzugreifen.
Ein Nutzer schrieb:
- "Zu sehen, wie Trump sich in einen senilen alten Mann verwandelt, der seine Windeln vollmacht und wahllos geistige Blödsinnigkeiten herausschreit. Moment mal, das macht er doch schon sein ganzes Leben lang......"
Andere verteidigten hingegen Trumps Verhalten und verwiesen auf die Meinungsfreiheit:
- "Der Erste Verfassungszusatz schützt die Presse vor staatlicher Zensur ... nicht davor, vom Präsidenten zurechtgewiesen zu werden."
Ein weiterer Kommentar lautete:
- "Dass Trump was zurückgibt, ist keine Verfassungskrise. Das ist freie Meinungsäußerung."
Kritische Stimmen hielten dagegen:
- "Anstatt die Frage zu beantworten, greift er einfach die Presse an. Das passiert bei Trump jedes Mal, wenn ihm eine einfache Frage gestellt wird, die er nicht beantworten will."
Der Vorfall sorgt erneut für Diskussionen über Donald Trumps Umgang mit kritischen Medienvertretern und den Druck auf Justizbehörden. Während seine Anhänger das scharfe Auftreten als konsequente Reaktion verteidigen, sehen Kritiker darin einen weiteren Beleg dafür, dass der US-Präsident unbequemen Fragen lieber mit persönlichen Angriffen begegnet. Ob die Affäre auch personelle Konsequenzen für Jeanine Pirro haben wird, bleibt vorerst offen.
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mlk/news.de
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