Donald Trump: "Ich kenne Europa besser als irgendjemand sonst" - US-Präsident für Aussage zerrissen
Donald Trump hat erneut für Diskussionspotenzial gesorgt. Im Weißen Haus behauptete der US-Präsident, Europa besser zu kennen als jede andere Person. Für seine Aussage hagelte es im Netz Spott und Häme.
Von news.de Redakteurin Sabrina Böhme - Uhr
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- Donald Trump spielt sich bei Migrationsfrage als alleiniger Kenner von Europa auf
- Der US-Präsident behauptet erneut, dass Migration für Europa "tödlich" sei
- Für seine Aussage wird der 80-Jährige im Netz kritisiert und verspottet
Am Montag (03.08.2026) widmete sich US-Präsident Donald Trump den Militärfamilien. Während des Termins stellte sich der 80-Jährige den Fragen der Journalisten. Beim Thema Migration spielte sich der Republikaner als einziger und wahrer Kenner von Europa auf.
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Nur Donald Trump will Europa kennen
Donald Trump mischte sich vor laufenden Kameras in die europäische Migrationsdebatte ein. Ein Reporter sprach Trump auf eine Aussage an, in der er behauptete, Immigration töte Großbritannien. Danach verwies er auf Nigel Farage, der vorschlug, die Marine einzusetzen, um kleine Boote zu bekämpfen, die den Ärmelkanal überqueren. Sollte Europa seine "Vorteile" nutzen, um es zu stoppen, wollte der Reporter von Trump wissen. Der US-Präsident antwortete darauf, dass illegale Migration in Europa gestoppt werden müsse. Das sei neben Energie eines der Dinge, die den Ländern schaden würden. Dabei beließ er es nicht und sagte in zwei Sätzen etwas, was ihm später Häme einbrachte:
- "Ich kenne Europa besser als irgendjemand sonst. Besser als die Leute, die es leiten."
Donald Trump für Antwort kritisiert
Am Ende betonte er seine tollen Beziehungen zu den Regierungschefs in Europa - und bot seinen Kritikern damit genug Stoff. Unter einem Video, das der Journalist Aaron Rupar auf der Plattform X teilte, wurde darauf hingewiesen, wie er mit Europa umging. Der US-Präsident drohte Europa immer wieder mit Strafzöllen. Dazu heißt es in einer Reaktion: "Das sagt jemand, der bis heute glaubt, er könne einzelne EU-Länder mit Zöllen unter Druck setzen, und der die Auswirkungen des EU-Binnenmarkts nicht versteht."
Dazwischen machte eine Nutzerin auch auf Trumps jüngste Versprecher beim Nato-Gipfel aufmerksam:
- "Trump: 'Ich kenne Europa besser als jeder andere.' Außerdem Trump: Bezeichnete Selenskyj als 'Präsident Putin'. Bezeichnete den Iran als 'Islamische Republik Japan'. Drohte mit dem Abzug der Truppen, falls Europa ihm Grönland nicht überlassen würde. Das ist kein Wissen. Das ist ein Mann, der den Unterschied zwischen seinen Verbündeten und seinen Feinden nicht kennt – und trotzdem glaubt, er sei der Klügste im Raum."
Was Trumps Selbsteinschätzung angeht, steht er damit alleine da. Immer wieder spricht er davon, sich in so ziemlich jedem Bereich besser auszukennen als andere Menschen. Nutzer verweisen auf frühere Aussagen.
Trump: "I know Europe better than anybody. Better than the people that run it." pic.twitter.com/1sciijz0Wz
— Aaron Rupar (@atrupar) August 3, 2026
US-Militär stärken - US-Präsident rückt deshalb Militärfamilien in den Fokus
Bei dem Treffen im Oval Office ging es vor allem um die Familien von Militärmitgliedern. Unter Führung von Pete Hegseths Frau Jennifer sollen Familien von Militärmitgliedern mehr Unterstützung bekommen bei der Haussuche, der Gesundheitsvorsorge oder bei der Kinderbetreuung. Die Verordnung unterstützt Trumps Erzählung von Stärke und Sicherheit. Ein Verständnis von Patriotismus, das immer wieder aus seinen engsten Reihen ertönt. Dazu heißt es in einer Mitteilung des Weißen Hauses: "Starke Militärfamilien tragen dazu bei, ein stärkeres Militär, eine widerstandsfähigere Streitmacht und ein sichereres Amerika aufzubauen."
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