Hamburg: Nach Anschlag in Berlin: 250.000 Menschen bei CSD in Hamburg erwartet

In Hamburg soll die Polizei nach dem islamistischen Anschlag in Berlin beim CSD verstärkt werden. Wo am Wochenende weitere Demonstrationen stattfinden und warum es nicht überall bunt werden soll.

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Das Wasserschloss in der Hamburger Speicherstadt. Aktuelle Nachrichten aus und über Hamburg hier auf news.de. Bild: Adobe Stock / NilsZ

Eine Woche nach dem islamistischen Terroranschlag in Berlin versammeln sich am Samstag in mehreren Städten in Deutschland wieder Tausende Menschen zum Christopher Street Day (CSD). Die größte Veranstaltung findet in Hamburg statt, wo rund 250.000 Menschen erwartet werden.

Nach dem Anschlag am Rande des CSD in Berlin, bei dem eine Frau starb und 31 Menschen verletzt wurden, hat die Hamburger Polizei angekündigt, die Demonstration mit doppelt so vielen Beamten wie im vergangenen Jahr zu schützen. In der Hansestadt wird auch ein Wagen des Berliner CSD-Vereins erwartet, auf dem die Teilnehmer dunkle Kleidung tragen sollen.

In Berlin hatte der islamistische Attentäter Abdul B. vor einer Woche mit einem Auto mehrere Menschen angefahren und weitere – vermutlich mit einer Machete – attackiert. Der 21-Jährige wurde am Sonntagabend von Polizisten erschossen.

Auch in anderen europäischen Städten wie Amsterdam oder Brighton finden am Samstag Pride-Veranstaltungen statt. In Nordrhein-Westfalen sind CSDs in Bonn, Ahaus und Moers geplant. In Sachsen-Anhalt findet ein CSD in Naumburg (Burgenlandkreis) statt.

Mit dem CSD wird an Ereignisse im Jahr 1969 in New York erinnert: Polizisten stürmten damals die Bar Stonewall Inn in der Christopher Street und lösten einen mehrtägigen Aufstand von Schwulen, Lesben und Transsexuellen aus.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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