Donald Trump: Nach Beleidigung – Journalistin schlägt eiskalt gegen den US-Präsidenten zurück
Donald Trump verspottete CNN-Moderatorin Kaitlan Collins öffentlich – jetzt schlägt die Journalistin zurück. In einem TV-Interview erklärt sie, warum sie sich von seinen Attacken nicht einschüchtern lässt.
Erstellt von Mia Lada-Klein - Uhr
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- Kaitlan Collins reagiert auf Trumps öffentliche Beleidigungen
- CNN-Moderatorin setzt auf klare Worte statt persönlichen Schlagabtausch
- Jon Stewart zeigt sich fassungslos über Trumps Auftreten
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Donald Trump hatte CNN-Journalistin Kaitlan Collins erst vor wenigen Tagen öffentlich verspottet und ihre journalistische Auszeichnung abgewertet. Jetzt meldet sich die Reporterin erstmals selbst zu Wort und findet deutliche Worte. In einem TV-Interview machte sie klar, warum sie sich von den persönlichen Angriffen des US-Präsidenten nicht aus der Ruhe bringen lassen will.
Trump macht sich über Collins lustig
Beim Dinner der White House Correspondents' Association war Kaitlan Collins für ihre Berichterstattung über den Besuch des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj im Weißen Haus ausgezeichnet worden. Donald Trump nutzte seine Rede jedoch, um den Preis öffentlich ins Lächerliche zu ziehen.
Der US-Präsident erklärte: "Die Auszeichnung war gefälscht, sie hätte sie nicht bekommen sollen." Außerdem machte er sich über Collins' Aussehen lustig und zog einen Vergleich mit der Transgender-Influencerin Dylan Mulvaney. Mit seinen Aussagen sorgte Trump erneut für heftige Diskussionen.
Kaitlan Collins reagiert auf die Beleidigungen
Nur wenige Tage später sprach Collins in der "Daily Show" mit Moderator Jon Stewart über die wiederholten persönlichen Angriffe des Präsidenten. Dabei machte sie deutlich, dass sie Trumps Verhalten längst gewohnt sei.
"Ich war nicht überrascht, als er mich beleidigte. Das passiert im Oval Office ziemlich regelmäßig. Hier ist es nur ein größerer Rahmen", sagte die CNN-Journalistin.
Statt sich auf den Schlagabtausch einzulassen, wolle sie den Fokus bewusst auf ihre Arbeit richten.
Kaitlan Collins: "Es geht nicht wirklich um mich"
Collins erklärte, dass persönliche Angriffe ihrer Ansicht nach vom eigentlichen Thema ablenken würden. Deshalb wolle sie die Diskussion nicht auf sich selbst lenken. "Es geht nicht wirklich um mich. Ich möchte auch nicht, dass es um meine Reaktion geht", betonte sie laut "Daily Mail".
Viel wichtiger sei aus ihrer Sicht, warum Trump auf bestimmte Fragen so gereizt reagiere. Gerade kritische Nachfragen müssten im Mittelpunkt stehen und nicht die Beleidigungen des Präsidenten.
Jon Stewart zeigt sich fassungslos
Auch Moderator Jon Stewart zeigte sich im Gespräch irritiert über Trumps Auftreten. Mit Blick auf dessen wiederholte Attacken gegen Collins fragte er ungläubig: "Der Typ leitet uns?" Stewart spielte damit auf die zahlreichen persönlichen Angriffe des Präsidenten gegen Journalisten an, die in den vergangenen Monaten immer wieder für Schlagzeilen gesorgt hatten.
Collins setzt weiter auf sachlichen Journalismus
Die CNN-Moderatorin machte deutlich, dass sie ihren journalistischen Stil trotz der Angriffe nicht ändern werde. Sie wolle Fragen so stellen, dass sie unabhängig von der politischen Einstellung nachvollziehbar seien.
Sie erklärte, ihr Ziel sei es, dass sowohl Zuschauer im Weißen Haus als auch Menschen in ihrer Heimat Alabama dieselben Fragen hören und sich selbst überlegen könnten, welche Antworten darauf fehlen.
Aus dem Weißen Haus kam unterdessen ebenfalls eine Reaktion. Sprecher Davis Ingle verteidigte Trump und erklärte: "Die liberalen Medien können austeilen, aber nicht einstecken."
Damit dürfte der Schlagabtausch zwischen Donald Trump und Kaitlan Collins noch lange nicht beendet sein.
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mlk/news.de
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