Donald Trump News: Trump: Angriffspause im Iran für Verhandlungen

Die jüngste Pause der US-Angriffe im Iran soll laut Donald Trump laufenden Gesprächen helfen. Medienberichten zufolge bereiten dem Militär aber auch schwindende Munitionsreserven Sorgen.

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Mit einer Verordnung will Donald Trump die Glyphosat-Produktion in den USA unterstützen. (Foto) Suche
Mit einer Verordnung will Donald Trump die Glyphosat-Produktion in den USA unterstützen. Bild: picture alliance/dpa/AP | Evan Vucci

US-Präsident Donald Trump hat nach eigenen Angaben die jüngsten Angriffe im Iran vorerst gestoppt, um laufenden Verhandlungen eine weitere Chance zu geben. "Wir sind in sehr tiefgehenden Verhandlungen mit dem Iran", sagte Trump der Website "Axios". Zugleich drohte er mit neuen Attacken für den Fall, dass die Gespräche ergebnislos bleiben: "Wir werden wieder sehr starke militärische Gewalt anwenden."

Er räume den Verhandlungen "nicht viel Zeit" ein, zum Erfolg zu kommen, sagte Trump "Axios". Bei den Gesprächen geht es um eine Öffnung der Straße von Hormus sowie eine Wiederaufnahme der Verhandlungen zum iranischen Atomprogramm. Laut Trump traf er die Entscheidung, die Angriffe zu pausieren, am Freitag auf Anraten der Vermittlerländer. Als Vermittler treten unter anderem Katar und Pakistan auf. Trump sagte in einer Fragerunde an Bord des Präsidentenflugzeugs, die Gesprächsbereitschaft Irans sei ein Zeichen dafür, dass die US-Stärke Erfolg zeige. "Sie haben um ein Treffen gebeten."

Medien: US-Munitionsreserven schrumpfen

Nach Informationen des Fernsehsenders CNN hatten sich Vizepräsident JD Vance und Generalstabschef Dan Caine besorgt über eine Eskalation des Iran-Konflikts gezeigt. Unter anderem habe Caine auf schwindende Munitionsreserven der USA hingewiesen, hieß es unter Berufung auf informierte Personen. Der "New York Times" zufolge geht es dabei vor allem um Luftabwehr-Munition wie Patriot-Raketen.

Trump sagte dazu an Bord der Präsidentenmaschine: "Wir haben eine Menge Munition, verschiedene Arten davon." Es sei "mehr als wir jemals verwenden könnten". Zugleich würden die Bestände unter anderem bei Patriot-Systemen ausgebaut. Trump verwies auch darauf, dass sein Vorgänger Joe Biden Munition wie Patriot-Raketen an die Ukraine zur Abwehr der russischen Aggression geschickt hatte.

Eine weitere Sorge bei einem Treffen mit Vance und Caine seien potenzielle Opfer unter der iranischen Bevölkerung bei weiteren Angriffen gewesen, berichtete CNN. Trump hatte in der vergangenen Monaten wiederholt damit gedroht, zivile Infrastruktur wie Brücken, Straßen und Kraftwerke anzugreifen.

US-Militär: Weitere Schiffe in Straße von Hormus gestoppt

Während der Verhandlungen bleibt die Straße von Hormus, ein wichtiger Weg für den Transport von Erdöl in der Region, weitgehend gesperrt. Der Iran lässt kaum Schiffe passieren - und die USA verhängten eine eigene Blockade. Nach Angaben des zuständigen US-Militärkommandos wurden inzwischen 17 Schiffe zum Umkehren gezwungen. Zudem seien in den vergangenen Wochen zwei Schiffe geentert und zwei weitere außer Betrieb gesetzt worden.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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