Wladimir Putin: Verbündeter demütigt Kremlchef vor laufender Kamera
Ein Treffen mit dem kasachischen Präsidenten Kassym-Schomart Tokajew wurde für Wladimir Putin zur Demütigung. Denn der Putin-Verbündete stellte den Kremlchef mit einer unerwarteten Ansage vor laufender Kamera bloß.
Von news.de-Redakteurin Franziska Kais - Uhr
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- Wladimir Putin gedemütigt vor laufender Kamera
- Kasachstan-Präsident Tokajew fordert Ende des Ukraine-Krieges
- Putin-Verbündeter will Russland zum Einfrieren des Konflikts bewegen
- Kasachstan-Präsident versteht "Natur des Konflikts" nicht
Mit solch deutlichen Worten dürfte Wladimir Putin nicht gerechnet haben. Der Kremlchef traf sich am Samstag (25. Juli) im sibirischen Omsk mit dem kasachischen Präsidenten Kassym-Schomart Tokajew. Doch dieser stellte den russischen Präsidenten vor laufender Kamera bloß, indem er sich gegen den Ukraine-Krieg aussprach und ein Ende des Konfliktes forderte.
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Wladimir Putin gedemütigt bei Treffen mit Kasachstan-Präsident Tokajew
Für Wladimir Putin, der laut Experten nur noch drei Optionen im Ukraine-Krieg hat, war es die erste Inlandsreise seit über acht Monaten. Obwohl es bei dem Gipfeltreffen eigentlich um die Beziehungen von Russland und Kasachstan in Bezug auf Handel, Energie, Investitionen, Transport und regionale Zusammenarbeit gehen sollte, ließ es sich der kasachische Präsident nicht nehmen, auch den seit mehr als vier Jahren andauernden Ukraine-Krieg anzusprechen. Doch was er zu sagen hatte, dürfte Wladimir Putin nicht gefallen haben.
Deutliche Worte zu Putins Angriffskrieg - Kasachstan-Präsident versteht "Natur des Konflikts" nicht
"Wir sind der Ansicht, dass die Natur dieses Konflikts für viele, auch für uns, nicht ganz verständlich ist", erklärte Tokajew vor laufender Kamera. Er bezeichnete den Konflikt zudem als "eine Schande", da "junge Menschen sterben". Seine klare Forderung: "All das muss gestoppt werden." Kasachstan ist zwar seit Jahren ein enger Verbündeter Russlands, hat aber in den letzten vier Jahren nie Unterstützung für Putins Offensive in der Ukraine signalisiert.
Putin-Verbündeter lehnt Vermittlerrolle im Ukraine-Krieg ab
Eine mögliche Vermittlerrolle lehnte der Kasachstan-Präsident kategorisch ab und begründete dies mit der spitzen Bemerkung, dass Russland groß genug, um das allein zu regeln, was wiederum eine sichtlich nervöse Reaktion von Wladimir Putin nach sich zog. Videoaufnahmen in den sozialen Netzwerken zeigen den für den Kremlchef unangenehmen Moment deutlich. So teilte unter anderem der frühere Berater des ukrainischen Innenministeriums Anton Geraschenko einen entsprechenden Clip bei X.
President of Kazakhstan Tokayev, during a meeting with Putin, suggested "freezing" the war in Ukraine.
— Anton Gerashchenko (@Gerashchenko_en) July 25, 2026
The meeting between the presidents of Kazakhstan and Russia is taking place in Omsk, Russia. President Tokayev emphasized that his country has always respected the Ukrainian… pic.twitter.com/OibNSnHmcf
Kreml-Sprecher Dmitri Peskow reagiert auf Kriegsstopp-Forderung von Tokajew
Eine Reaktion des Kremls ließ nicht lange auf sich warten. Allerdings erklärte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow, dass ein Einfrieren des Konfliktes nach Ansicht Russlands "unmöglich" sein. Dies sei aber keineswegs die Schuld des Kremls, sondern begründe sich in der Haltung Kiews. Der Putin-Sprecher behauptete weiter, die Kämpfe könnten noch heute Abend enden, wenn die Ukraine die "notwendigen Entscheidungen" treffe würde.
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fka/news.de/stg
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