Nach Spahns Rücktritt: Medienberichte: Warken soll neue Kanzleramtschefin werden
Die Berufung von Kanzleramtschef Frei an die Fraktionsspitze führt offenbar zu einer größeren Personalrochade. Seinen Posten soll eine Bundesministerin übernehmen.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Bundesgesundheitsministerin Nina Warken soll übereinstimmenden Medienberichten zufolge neue Kanzleramtschefin werden und CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann Gesundheitsminister. Die "Bild"-Zeitung berichtete zuerst unter Berufung auf Parteikreise, dass diese Entscheidung gefallen sei. Eine offizielle Bestätigung gab es dafür zunächst nicht. "Der Bundeskanzler wird die Personalentscheidungen bekanntgeben, wenn alle offenen Punkte geklärt sind", hieß es aus dem Umfeld von Friedrich Merz.
Merz hatte am Mittwoch bekanntgegeben, dass Kanzleramtschef Thorsten Frei als Nachfolger von Jens Spahn an die Fraktionsspitze wechseln wird. Schon seit Dienstagabend war Warken als Nachfolgerin von Frei im Gespräch, soll aber aus familiären Gründen zunächst mit ihrer Zusage gezögert haben. Wer Linnemann als Parteimanager nachfolgen soll, gilt noch als offen.
Spahn gab Amt nach Kritik an Baby aus Leihmutterschaft auf
Spahn war als Unionsfraktionschef im Bundestag zurückgetreten, nachdem er öffentlich gemacht hatte, dass er und sein Ehemann Daniel Funke mit Hilfe einer Leihmutter in den USA ein Kind bekommen hatten. Mit dem Rückzug reagierte er auf die scharfe Kritik auch innerhalb der Union an seinem Verhalten. In Deutschland ist Leihmutterschaft verboten. Der 46-jährige CDU-Politiker aus Nordrhein-Westfalen sagte nicht, ob er sein Bundestagsmandat behalten will.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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