Donald Trump: Nächstes Land im Visier - US-Präsident erwägt weiteren Militärschlag

Greift US-Präsident Donald Trump bald das nächste Land an? Aktuellen Berichten zufolge geriet eine islamistische Miliz in Mali ins Visier seiner Regierung. Während seiner zweiten Amtszeit hat Trump bereits Militärschläge gegen sieben Nationen befohlen.

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Plant US-Präsident Donald Trump bereits den nächsten Angriff? (Foto) Suche
Plant US-Präsident Donald Trump bereits den nächsten Angriff? Bild: picture alliance/dpa/AP | Julia Demaree Nikhinson
  • Donald Trump könnte während seiner zweiten Amtszeit gegen ein achtes Land einen Militärschlag befehlen
  • Berichte über möglichen Angriff auf die islamistische Miliz JNIM
  • Laut US-Beamten herrscht in der Trump-Administration jedoch Uneinigkeit

Donald Trump inszenierte sich immer wieder als Friedenspräsident und behauptete bei öffentlichen Auftritten, er habe in seiner zweiten Amtszeit bereits acht Kriege beendet. Doch der US-Präsident lässt dabei unerwähnt, dass er selbst mehrere Angriffe auf andere Länder angeordnet hat. Der Konflikt mit dem Iran droht aktuell immer weiter zu eskalieren.Währenddessen gibt es bereits Gerüchte über weitere Pläne der US-Armee an anderer Stelle auf dem Kontinent.

Donald Trump plant laut Insidern womöglich den nächsten Angriff

Wie aktuell "The Washington Post" schreibt, erwägt die Trump-Administration, die islamistische Miliz JNIM in Mali anzugreifen. Der Bericht stützt sich auf Angaben ehemaliger und aktueller US-Beamte, die mit internen Beratungen vertraut sind. Die mit al-Qaida verbundene Gruppierung hat sich in den vergangenen Jahren zu einer der mächtigsten bewaffneten Kräfte in dem westafrikanischen Land entwickelt. Sollte Trump die Angriffe genehmigen, wäre Mali bereits das achte Land, in dem der US-Präsident während seiner zweiten Amtszeit militärische Gewalt einsetzt. Bislang ordnete er Schläge gegen Ziele im Jemen, in Somalia, Syrien, im Iran, Irak, Nigeria und Venezuela an.

Islamistische Miliz JNIM in Mali im Visier der US-Regierung

Innerhalb der Regierung gebe es jedoch Uneinigkeit über den möglichen Angriff. Sebastian Gorka, der im Nationalen Sicherheitsrat als leitender Direktor für Terrorismusbekämpfung fungiert, gilt als entschiedenster Verfechter der Militärschläge. Mali ist in den vergangenen Jahren zunehmend in Gewalt versunken – neben islamistischen Milizen wie der JNIM sorgten auch russische Söldner, die von der malischen Regierung zur Stabilisierung des Landes angeheuert wurden, für Instabilität. Das Land hat sich zu einem Brennpunkt des Terrorismus entwickelt.

Greift Donald Trump das achte Land während seiner zweiten Amtszeit als US-Präsident an?

Das Weiße Haus erklärte gegenüber der "Washington Post", man dränge nord- und westafrikanische Regierungen dazu, "US-Ausrüstung und Dienstleistungen zu erwerben, um ihre Kriegsanstrengungen gegen die Terroristen zu unterstützen". Zudem fordere man regionale Partner und Nato-Verbündete auf, die Sahel-Staaten-Allianz in ihrem Kampf gegen JNIM und ISIS zu unterstützen. Angaben zu einem eigenen möglichen Militärschlag wurden nicht gemacht.

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