Friedrich Merz: "Selbst Herpes ist beliebter!" Bundeskanzler kassiert Instagram-Abreibung

Friedrich Merz kümmert sich in der parlamentarischen Sommerpause weiter eifrig um Deutschlands Wirtschaft - doch ein entsprechendes Statement bei Instagram brachte dem Bundeskanzler eine massive Welle der Empörung ein.

Von news.de-Redakteurin - Uhr

Friedrich Merz hat bei Instagram die geballte Wut der Bundesbürger abbekommen. (Foto) Suche
Friedrich Merz hat bei Instagram die geballte Wut der Bundesbürger abbekommen. Bild: picture alliance/dpa | Rolf Vennenbernd
  • Friedrich Merz feiert "Startup- und Scaleup-Strategie" bei Instagram
  • Kabinettsbeschluss soll junge Unternehmen stärken
  • Instagram-Wut gegen den Bundeskanzler: "Selbst Herpes ist beliebter!"

Während der aktuellen parlamentarischen Sommerpause, die erst am 7. September mit der nächsten Bundestagssitzung beendet wird, könnte sich Bundeskanzler Friedrich Merz eigentlich einen ruhigen Sommer machen und abseits des Parlaments die Seele baumeln lassen - doch was ein nimmermüdes Arbeitstier ist, kennt bekanntlich keine Sommerferien.

Friedrich Merz feiert Kabinettsbeschluss mit "Startup- und Scaleup-Strategie"

In einem Instagram-Beitrag tat der CDU-Politiker deshalb kund, was er und sein Kabinett am 22. Juli beschlossen haben. Wie aus Merz' Social-Media-Post hervorgeht, will die Bundesregierung junge, innovative Unternehmen künftig gezielt in ihrer Wachstumsphase unterstützen. Dabei steht erstmals der Bereich Sicherheit und Verteidigung im Fokus der staatlichen Förderung. Das ist der Kern der neuen "Startup- und Scaleup-Strategie" der schwarz-roten Koalition, die im Bundeskabinett verabschiedet wurde. Damit soll verhindert werden, dass erfolgreiche Gründungen bei ihrer internationalen Expansion ins Ausland abwandern, heißt es in dem Strategiepapier.

Bundeskanzler will junge Unternehmen stärken - bei Instagram geht der Schuss nach hinten los

"Damit junge und innovative Unternehmen erfolgreich sein können, brauchen sie gute Bedingungen", fasste das Social-Media-Team von Friedrich Merz das Vorhaben bei Instagram zusammen. "Dafür haben wir im Kabinett heute die Startup und Scaleup Strategie beschlossen. Für schnelles Wachstum, neue Arbeitsplätze und stärkere Wettbewerbsfähigkeit." Die Reaktionen der Bundesbürgerinnen und Bundesbürger ließen freilich nicht lange auf sich warten, denn kaum hatte der Bundeskanzler sein aktuelles Reel veröffentlicht, explodierte die Kommentarspalte bereits.

"Selbst Genitalherpes ist beliebter als Sie!" Friedrich Merz bekommt Abreibung im Netz

Kaum ein Beobachter ließ ein gutes Haar an Merz' Wirtschaftsplänen für junge Unternehmer - dafür hagelte es scharfe Kritik an der Arbeit des Bundeskanzlers und der Person Friedrich Merz, wie folgende Beispiele verdeutlichen mögen:

 

  • "Und wie viele gingen Pleite? Wie viele große Firmen gehen ins Ausland? Hört auf uns für dumm zu verkaufen!"
  • "Sorry, aber selbst als CDU-Mitglied muss ich lachen. Wir hatten auch die höchste Anzahl an Insolvenzen, und bei mindestens jeder zweiten Insolvenz kommt eine Neugründung."
  • "Sie sollten sich mal mit dem normalen Volk, dem Mittelstand beschäftigen. Völlig realitätsfern, Ihre Aussagen."
  • "Ihre Zustimmungswerte sind so niedrig, dass man inzwischen annehmen muss, dass selbst Genitalherpes beliebter ist als Sie. Zeigen Sie doch mal Integrität und treten Sie zurück."
  • "... und wieviele haben Insolvenz angemeldet? Augenwischerei!"
  • "So lächerlich, das können Sie doch nicht wirklich ernst meinen. So viel Insolvenzen wie aktuell täglich eingehen, gab's nur unter ihrer Politik."
  • "Bitte treten sie zurück. Sogar Herr Spahn hat's ja mittlerweile hinbekommen."
  • "Yo is durch mit Deutschland Simulator spielen, die Realität kickt Brudi, time to go"
  • "Da verschweigt er die Anzahl der Insolvenzen und verfälscht seine Aussage. Schäbig ist das."
  • "Kleiner Reminder, Fritz..."Dem deutschen Volke..." Du arbeitest für uns ALLE nicht nur deine reichen Freunde..."
  • "Fritzes-Phrasen-Fabrik läuft wieder auf Hochtouren. Warum benennt ihr den Account nicht um in "90er-Jahre-Marketing mit dramatischer Musik" Der erbärmlichste Politiker-Account bei Insta und das vom Kanzler persönlich. Die Abwahl ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Der einzige, der es nicht merkt: Der Kanzler."

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/news.de/dpa

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