Donald Trump außer sich: US-Präsident fährt ABC-Reporterin an - "Sie wissen gar nichts"

US-Präsident Donald Trump attackiert eine ABC-Reporterin scharf, weil sie seine Iran-Strategie mit einer unbequemen Frage in ein schlechtes Licht rückt – doch ausgerechnet seine eigenen Geheimdienste fallen ihn in den Rücken.

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US-Präsident Donald Trump steht wegen seiner Iran-Politik in der Kritik. Eine Frage einer ABC-Reporterin lässt den 80-Jährigen aus der Haut fahren. (Foto) Suche
US-Präsident Donald Trump steht wegen seiner Iran-Politik in der Kritik. Eine Frage einer ABC-Reporterin lässt den 80-Jährigen aus der Haut fahren. Bild: picture alliance/dpa/AP/Mark Schiefelbein
  • Eklat bei Pressekonferenz mit Trump
  • Journalistin stellt unbequeme Iran-Frage
  • Präsident spricht von "goldenem Zeitalter" -US-Geheimdienste sehen die Lage anders

Bei einer Pressekonferenz am 21. Juli 2026 ist US-Präsident Donald Trump eine Journalistin des Senders ABC heftig angegangen. Die Reporterin hatte ihn mit einer unbequemen Frage zur Iran-Politik konfrontiert: Ob der Plan darin bestehe, "einfach weiter zu bomben, bis sie aufgeben", da nichts darauf hindeute, dass Teheran den Konflikt beenden wolle.

Donald Trump wütet gegen Reporterin: "Sie wissen gar nichts"

Trump reagierte gereizt und warf der Journalistin vor, keine Ahnung zu haben. "Wissen Sie etwas, das ich nicht weiß?", konterte er. Zudem diffamierte er ihren Arbeitgeber als "Fake-Sender". Die Reporterin könne die Hintergründe nicht kennen, so Trump: "Das erfahren Sie nicht, wenn Sie Ihren Fake-Sender hören, aber Sie wissen nichts, Sie wissen gar nichts."

Trump hingegen sieht Iran unter Druck

Der Präsident zeichnete ein völlig anderes Bild der Lage. Seiner Darstellung zufolge sei Teheran massiv unter Druck und suche händeringend nach einem Ausweg. "Sie wollen unbedingt Verhandlungen aufnehmen, um zu versuchen, das Ganze zu beenden, weil sie schwer geschlagen werden", behauptete Trump. Er deutete an, dass hinter den Kulissen bereits Gespräche liefen, von denen die Öffentlichkeit nichts erfahre.

US-Präsident spricht vom "wahrlich goldenen Zeitalter"

Zum Abschluss seiner Ausführungen erklärte der US-Präsident selbstbewusst, die Vereinigten Staaten befänden sich in einem "wahrlich goldenen Zeitalter". Belege für einen bevorstehenden diplomatischen Durchbruch lieferte er jedoch nicht.

Geheimdienste zeichnen anderes Bild

Trumps optimistische Darstellung steht allerdings im Widerspruch zu einer aktuellen Einschätzung der eigenen Nachrichtendienste. Laut einem Bericht der US-Geheimdienste haben die bisherigen Militäroperationen gegen den Iran voraussichtlich kaum Einfluss auf die Haltung Teherans in möglichen Verhandlungen gehabt. Die Lage zwischen beiden Staaten verbleibe demnach in einem unklaren Zustand zwischen Krieg und Frieden, wie "Focus Online" berichtet.

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