Kommune: Nach Angriff in Trier: Dobrindt bekräftigt Abschiebekurs
Nach dem tödlichen Angriff in Trier bekräftigt Innenminister Dobrindt seinen Kurs für Abschiebungen von Straftätern nach Afghanistan. Er widerspricht Kritik an fehlender Hilfe für psychisch Kranke.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hat nach dem tödlichen Angriff auf einen Studenten in Trier die Absicht bekräftigt, weiterhin Straftäter nach Afghanistan abzuschieben. "Ich halte das nach wie vor für eine zwingend notwendige Maßnahme und werde auch nicht lockerlassen, diese Abschiebungen auch in diese Länder wie Afghanistan weiter zu forcieren", sagte der CSU-Politiker vor Journalisten in Berlin. Die Gesellschaft habe schlichtweg ein Anrecht darauf, dass Straftäter außer Landes geschafft würden.
Dobrindt sagte er wolle diesen Weg konsequent weitergehen und wandte sich gegen "diese Hinweise, die immer wieder kommen", dass es traumatisierte Menschen gebe, denen man helfen könne. "Wir sind hier nicht die Region der Welt, die für alle psychisch Kranken zuständig ist und für alle Traumatas, um es jetzt überspitzt zu formulieren", sagte der Innenminister.
Ein 22-jähriger Student war am vergangenen Mittwoch in Trier in der Nähe der Universität erstochen worden. Tatverdächtig ist ein 22 Jahre alter Afghane. Er soll aus unbekannten Gründen auf offener Straße mit einem Küchenmesser mindestens zweimal in den Oberkörper des Studenten gestochen haben.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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