Donald Trump: US-Präsident bekommt seine Quittung – sogar Stammwähler wenden sich nun ab
Donald Trump verliert das Vertrauen der Amerikaner: Neue Umfragen zeigen historische Tiefstwerte für seine Wirtschaftspolitik. Selbst frühere Stammwähler wenden sich zunehmend vom US-Präsidenten ab.
Erstellt von Mia Lada-Klein - Uhr
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- Neue Umfragen zeigen historische Tiefstwerte für Donald Trump
- Hohe Lebenshaltungskosten belasten das Vertrauen der Wähler
- Selbst wichtige Stammwähler verlieren zunehmend das Vertrauen in den US-Präsidenten
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Für Donald Trump kommt diese neue Entwicklung zu einer ungünstigen Zeit. Wenige Monate vor den Zwischenwahlen 2026 zeigen gleich mehrere Umfragen einen deutlichen Vertrauensverlust in der Wirtschaftspolitik des US-Präsidenten. Vor allem die anhaltend hohen Lebenshaltungskosten sorgen offenbar für wachsende Unzufriedenheit unter den Amerikanern.
Schlechte Noten für Donald Trumps Wirtschaftspolitik
Sowohl eine aktuelle Erhebung von "CNBC" als auch eine gemeinsame Umfrage der "Washington Post" und "Ipsos" kommen laut "Newsweek" zu einem ähnlichen Ergebnis: Eine Mehrheit der Befragten bewertet Trumps Wirtschaftskurs negativ. Trotz einer nachlassenden Inflation und stabiler Aktienmärkte bleibt das Vertrauen vieler Menschen in die wirtschaftliche Zukunft gering. Die Zahlen fallen deutlich aus: Laut "CNBC" unterstützen lediglich 38 Prozent Trumps Wirtschaftspolitik, während 60 Prozent sie ablehnen. In der Umfrage von "Washington Post" und "Ipsos" liegt die Zustimmung sogar nur bei 33 Prozent, 65 Prozent äußern sich kritisch. Beide Werte markieren neue Tiefstände.
Lebenshaltungskosten drücken auf die Stimmung in den USA
Als Hauptgrund für die schlechte Bewertung gelten die weiterhin hohen Preise im Alltag. Viele US-Bürger berichten, ihre Ausgaben selbst für notwendige Dinge einschränken zu müssen. Gleichzeitig blickt ein Großteil pessimistisch auf die wirtschaftliche Entwicklung der kommenden Monate. Der an der "CNBC"-Studie beteiligte Meinungsforscher Jay Campbell erklärt: "Die Menschen zahlen immer noch viel mehr für Dinge als vor anderthalb Jahren." Kurzfristig sinkende Benzinpreise reichten seiner Einschätzung nach nicht aus, um diese Belastung auszugleichen.
Auch der republikanische Meinungsforscher Micah Roberts sieht eine angespannte Stimmung. Die Wähler gingen mit einer "ausgesprochen schlechten Stimmung" in den kommenden Wahlkampf.
Weißes Haus weist Kritik an Donald Trump zurück
Die US-Regierung hält die negativen Bewertungen hingegen für nicht gerechtfertigt. Sprecher Davis Ingle verteidigte den Präsidenten und hob dessen Bilanz hervor.
Er erklärte gegenüber "Newsweek": "Kein anderer Präsident in der Geschichte hat mehr für das amerikanische Volk erreicht als Präsident Trump."
Trump arbeite weiterhin daran, neue Arbeitsplätze zu schaffen, die Inflation einzudämmen und Wohnen erschwinglicher zu machen. Die bisherigen Erfolge seien nach Darstellung des Weißen Hauses "nur der Anfang".
Selbst treue Wählergruppen zeigen sich Donald Trump gegenüber distanzierter
Besonders aufmerksam beobachten politische Strategen eine weitere Entwicklung. Laut einer zusätzlichen Erhebung von "Echelon Insights" verliert Trump inzwischen sogar bei Wählern mit niedrigerem Bildungsabschluss an Zustimmung – einer Gruppe, die lange als verlässliche Stütze der Republikaner galt. Die Umfrage weist für diese Wählergruppe den bislang schlechtesten Wert der gesamten Erhebungsreihe aus. Seit Beginn von Trumps zweiter Amtszeit hat sich die Zustimmung dort um 34 Prozentpunkte verschlechtert.
Zwischenwahlen in den USA rücken näher
Trotz der schlechten Umfragewerte profitieren die Demokraten bislang nur begrenzt von der Entwicklung. Beide Parteien liegen bei den Wählerpräferenzen weiterhin vergleichsweise eng beieinander, was auf die starke politische Polarisierung in den USA hindeutet. Dennoch könnten die wirtschaftliche Stimmung und das Vertrauen in den Präsidenten bei den Kongresswahlen 2026 eine entscheidende Rolle spielen.
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mlk/news.de
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