Donald Trump: Aussagen werden zum Problem – US-Präsident widerspricht sich immer wieder
Donald Trump sorgt mit neuen Aussagen zum Reflecting Pool für Stirnrunzeln. Der US-Präsident nennt immer andere Schadensmaße, während Medien Zweifel an seiner Darstellung und den angeblichen Schäden äußern.
Erstellt von Mia Lada-Klein - Uhr
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- Trump macht Vandalen für die Schäden am Reflecting Pool verantwortlich
- Seine Angaben zur Größe der angeblichen Beschädigungen widersprechen sich
- Medien sehen bislang keine Belege für die von Trump geschilderten Schäden
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Mit neuen Aussagen zum Reflecting Pool am Lincoln Memorial sorgt Donald Trump erneut für Diskussionen. Das Gewässer steht in den vergangenen Wochen immer wieder im Mittelpunkt der öffentlichen Debatte. Erst kürzlich brachte ein Video des ehemaligen CNN-Reporters Jim Acosta das Weiße Haus auf die Palme. Nachdem er Trumps Darstellung zu angeblichem Vandalismus widersprochen hatte, folgte eine heftige Reaktion. Nun spricht der US-Präsident erneut von gewaltigen Schäden durch Vandalismus. Seine Angaben zum Ausmaß der angeblichen Beschädigungen weichen jedoch deutlich voneinander ab. Öffentliche Belege für seine Behauptungen hat er bislang nicht vorgelegt.
Donald Trump nennt immer neue Zahlen
Nachdem Donald Trump seine Vorgänger dafür kritisiert hatte, den Reflecting Pool nicht instand gehalten zu haben, nahm er sich des Projekts selbst an. Doch das Vorhaben bekam buchstäblich Risse. Nach Angaben des US-Präsidenten musste das Wasser des Reflecting Pools abgelassen werden, weil Unbekannte die neue Auskleidung des Beckens beschädigt hätten. Trump sprach von einem riesigen Schnitt, machte jedoch unterschiedliche Angaben zu dessen Länge.
Zuletzt behauptete er: "Die Schnitte waren 300 Yards lang." Zuvor hatte er unter anderem von 250 beziehungsweise 350 Fuß sowie von rund 300 Fuß gesprochen.
Nach Darstellung Trumps hätten Vandalen die Auskleidung mit Messern beschädigt und anschließend nach oben gerissen.
Scharfe Worte von Donald Trump gegen die mutmaßlichen Täter
Der Präsident fand für die angeblichen Verantwortlichen drastische Worte.
"Diese volksfeindlichen Drecksäcke sollten einen hohen Preis für den angerichteten Schaden zahlen", schrieb Trump auf der Plattform Truth Social.
In einem weiteren Beitrag auf seiner Plattform Truth Social behauptete er zudem, nicht nur die Schäden am Becken, sondern auch die Algenbildung sei auf Vandalismus zurückzuführen.
Medien finden keine offensichtlichen Schäden
Mehrere Medien, wie auch "Daily Beast" äußerten Zweifel an Trumps Darstellung. Journalisten, die den Reflecting Pool besuchten, berichteten, keine offensichtlichen Spuren eines mehrere Hundert Meter langen Risses entdeckt zu haben. Auch Bilder des teilweise geleerten Beckens lieferten bislang keine eindeutigen Hinweise auf die von Trump beschriebenen massiven Beschädigungen.
Trump wies diese Berichte entschieden zurück und griff insbesondere den Sender ABC News an.
"Die Geschichte war FAKE NEWS", erklärte der US-Präsident und beharrte darauf, dass ausschließlich Vandalismus für die Probleme verantwortlich sei.
Ermittlungen rund um den Reflecting Poo laufen weiter
Nach Angaben der Behörden wurden inzwischen mehrere Personen wegen mutmaßlicher Sachbeschädigung im Zusammenhang mit dem Reflecting Pool angeklagt. Sie bestreiten die Vorwürfe. Die US-Regierung hält unterdessen an ihrer Darstellung fest. Innenminister Doug Burgum erklärte zuletzt, es gebe Beweise dafür, dass Vandalen den Schaden verursacht hätten. Öffentlich vorgelegte Belege für die von Trump beschriebenen Ausmaße der Beschädigungen stehen bislang jedoch weiter aus.
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mlk/sfx/news.de
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