J.D. Vance: "Könnte sogar noch schlimmer sein" - Widerstand gegen den Trump-Vize wächst

Der Widerstand gegen J.D. Vance innerhalb seiner eigenen Partei wächst. Wohlhabende republikanische Spender sind aufgrund seiner Iran-Diplomatie sowie seiner Netanjahu-Kritik nicht gut auf den Trump-Vize zu sprechen und wenden sich ab. Einige erklärten bereits jetzt, Vance bei der US-Wahl 2028 keinesfalls zu unterstützen.

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Der Widerstand gegen J.D. Vance wächst. (Foto) Suche
Der Widerstand gegen J.D. Vance wächst. Bild: picture alliance/dpa/Pool REUTERS | Nathan Howard
  • J.D. Vance verliert Unterstützung innerhalb der eigenen Partei
  • Wachsender Widerstand einflussreicher Spender und pro-israelischer Aktivisten
  • Keine Unterstützung für den Trump-Vize bei der US-Wahl 2028
  • Glaubwürdigkeitsprobleme schmälern Vance' Chancen bei der Präsidentschaftswahl

Befindet sich J.D. Vance auf dem absteigenden Ast? Der US-Vizepräsident gerät zunehmend unter Druck von einflussreichen republikanischen Geldgebern und pro-israelischen Aktivisten. Wie "Politico" berichtet, formiert sich Widerstand gegen die Iran-Diplomatie des Trump-Vize sowie seine öffentliche Kritik an der Regierung von Premierminister Benjamin Netanjahu.

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J.D. Vance verliert Unterstützung - Iran-Diplomatie stößt auf Widerstand

Im Zentrum der Spannungen steht J.D. Vances Rolle bei der Vermittlung eines Waffenstillstandsabkommens mit dem Iran. Mächtige GOP-Fundraiser, die Donald Trumps Rückkehr an die Macht mitfinanziert hatten, betrachten seine Positionen als Verrat an traditionellen Parteilinien. Laut "Politico" könnte die wachsende Rebellion gegen den Trump-Vize seine Ambitionen auf eine Präsidentschaftskandidatur 2028 erheblich gefährden.

Keine Unterstützung für Trump-Vize Vance in der jüdischen Gemeinschaft

Eric Levine, ein bedeutender republikanischer Spendensammler und Vorstandsmitglied der Republican Jewish Coalition, äußerte sich gegenüber "Politico" deutlich: "Es ist schwer, überhaupt irgendeine Unterstützung für ihn in der jüdischen Gemeinschaft zu finden." Auch prominente konservative Stimmen gehen öffentlich auf Distanz. Medienpersönlichkeit Mark Levin verurteilte das Memorandum of Understanding mit dem Iran scharf. Der ehemalige NCAA-Basketballtrainer Bruce Pearl kündigte bereits an, Vances erwartete Präsidentschaftskandidatur 2028 keinesfalls zu unterstützen – es sei denn, dieser distanziere sich von Tucker Carlson, der sich von der Republikanischen Partei abgewandt hat.

J.D. Vance sorgt für Unruhe in pro-israelischen Netzwerken

Mehrere pro-israelische Insider aus den Reihen der Republikaner bestätigten gegenüber "Politico" ebenfalls, dass in ihren Kreisen erhebliche Besorgnis über J.D. Vance herrsche. Ein Großspender fasste die Stimmung zusammen: "Es gibt Unbehagen bei einer deutlichen Mehrheit der pro-israelischen Republikaner, bei Christen und Juden gleichermaßen." Besonders prekär: Diese Spannungen drohen die republikanische Koalition zu spalten, während sich Vance für die Präsidentschaftswahl 2028 in Stellung bringt. "Überwiegend beobachte ich Unruhe, und es könnte sogar noch schlimmer sein als das", warnte einer der Insider.

Glaubwürdigkeitsprobleme schmälern Vance' Chancen bei der Präsidentschaftswahl

Erschwerend kommt hinzu, dass J.D. Vances Vertrauensprobleme bei pro-israelischen Konservativen über seine Iran-Politik hinausreichen. Denn als im vergangenen Herbst durchgesickerte Nachrichten zeigten, dass junge Republikaner Hitler lobten und Holocaust-Witze machten, spielte der Trump-Vize den Vorfall herunter. Bei einer Veranstaltung von Turning Point USA in Mississippi unterließ er es zudem, einem Studenten zu widersprechen, der behauptete, das Judentum sei dem Christentum gegenüber feindlich eingestellt. "Wenn ich mit Leuten aus dem pro-israelischen Umfeld über Vance spreche, kommt das in fast jedem Gespräch zur Sprache", erklärte ein erfahrener GOP-Stratege gegenüber "Politico". Diese Vorfälle könnten seine Präsidentschaftsambitionen 2028 nachhaltig belasten.

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