Wolodymyr Selenskyj: Selenskyj will nach Einschlägen bei Kiew Militärs abstrafen
Ein russischer Raketenangriff endete für die Stadt Wyschnewe bei Kiew mit schweren Zerstörungen - auch weil eigene Rüstungsfirmen gegen Sicherheitsvorschriften verstießen. Das soll Folgen haben.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
Suche
Bei einem russischen Raketenangriff gingen vor einigen Tagen nahe Kiew Munitionslager in die Luft - nun will der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj die verantwortlichen Beamten bestrafen. Es sei eindeutig verboten gewesen, Depots in der Stadt Wyschnewe anzulegen, "doch all diese Vorschriften wurden missachtet", klagte Selenskyj in seiner abendlichen Videobotschaft. Dabei gebe es genügend Plätze in der Ukraine, um solche Depots in sicherer Entfernung von Wohnhäusern aufzubauen.
Laut Selenskyj waren für den Verstoß gegen die Sicherheitsvorschriften Leiter zweier Staatsbetriebe verantwortlich. Gegen sie und andere Manager werde ermittelt.
Das russische Militär hatte in der Nacht zum 6. Juli einen massiven Angriff mit Drohnen, Raketen und Marschflugkörpern auf die Ukraine gestartet. Ziel war neben Kiew auch die Stadt Wyschnewe unmittelbar westlich der ukrainischen Hauptstadt. Durch den Einschlag und die Folgeexplosionen kamen in Wyschnewe nach Behördenangaben neun Menschen ums Leben, Dutzende wurden verletzt. Wegen der andauernden Explosionsgefahr mussten die Behörden Hunderte Anwohner evakuieren. Tagelang kämpften die Einsatzkräfte gegen die Flammen.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
Weitere aktuelle News im Ressort "Politik":
Wladimir Putin: Alle drei Stunden ein Treffer- Putins Schattenflotte am Ende
Donald Trump News: Nach Berichten zu Trump-Flugzeug: "New York Times"-Reporter vorgeladen
Noch mehr Nachrichten über Wolodymyr Selenskyj lesen Sie hier.
kns/roj/news.de
Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.