Berlin: Berliner CDU berät über angespannte Stimmung
Krisenstimmung bei der Berliner CDU: Nach schwachen Umfragewerten und Kritik am Spitzenkandidaten Kai Wegner soll es eine Aussprache über heikle Themen geben.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Die Berliner CDU will am Freitagabend (18.30 Uhr) über den Wahlkampf und ihre Chancen bei der Abgeordnetenhauswahl in rund zwei Monaten beraten. Bei dem Treffen der Kreisvorsitzenden mit dem Regierenden Bürgermeister und Spitzenkandidat Kai Wegner soll auch über die zunehmende Kritik an ihm gesprochen werden. Wegner steht unter anderem wegen falscher Angaben zu seinem Verhalten während des großen Stromausfalls im Berliner Südwesten Anfang Januar unter Druck.
Bei dem Treffen soll nach Angaben mehrerer Kreisvorsitzender über die zum Teil angespannte Stimmung in der Partei gesprochen werden. In den Umfragen rutschte die CDU ab auf zuletzt nur noch 17 Prozent. Sie ist damit weit von den 28,2 Prozent entfernt, die sie bei der Wahl 2023 erreicht hatte. In der Partei gibt es Stimmen, die Wegner dafür mitverantwortlich machen.
Der CDU-Spitzenkandidat wird unter anderem dafür kritisiert, ein Tennisspiel am ersten Tag des Stromausfalls zunächst verschwiegen und widersprüchliche Informationen zu seinem Krisenmanagement gegeben zu haben. Zum Teil musste er seine Angaben korrigieren. Auch unter den Kreisvorsitzenden gibt es Stimmen, die für Freitagabend eine Diskussion darüber erwarten, ob Wegner Spitzenkandidat der Partei bleiben soll.
Hintergrund der Debatten ist das Krisenmanagement Wegners am Tag des folgenreichen Anschlags auf die Berliner Stromversorgung am 3. Januar, in dessen Folge 100.000 Menschen teils tagelang keinen Strom mehr hatten.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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