Wladimir Putin: Russische Luftabwehr versagt - "Inkompetenz"-Wut auf Putin
Mehr als 2.500 Kilometer sollen ukrainische Kampfdrohnen unentdeckt durch Russland geflogen sein, bevor sie die größte Ölraffinerie des Landes erreichten. Der Angriff sorgt für scharfe Kritik an Wladimir Putin.
Erstellt von Anika Bube - Uhr
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- Die Ukraine meldet einen Drohnenangriff auf die größte Ölraffinerie Russlands in Omsk
- Nach ukrainischen Angaben legten die Drohnen mehr als 2.500 Kilometer durch russisches Gebiet zurück
- Russische Kriegsblogger kritisieren die Luftabwehr und das Krisenmanagement ungewöhnlich scharf
Schwerer Rückschlag für Wladimir Putin: Ukrainische Kampfdrohnen haben am Montag (06.07.2026) einen spektakulären Angriff tief im russischen Hinterland durchgeführt. Die unbemannten Flugkörper legten mehr als 2.500 Kilometer durch russisches Territorium zurück, ohne abgefangen zu werden. Ihr Ziel: die Ölraffinerie in Omsk, Sibirien.
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Ukraine bombardiert Ölraffinerie in Sibirien
Bei der getroffenen Anlage handelt es sich um die größte Raffinerie des Landes. Jährlich werden dort etwa 22 Millionen Tonnen Rohöl verarbeitet, was einer täglichen Kapazität von rund 440.000 Barrel entspricht. Nach Angaben des ukrainischen Generalstabs in Kiew wurde die Anlage teilweise beschädigt. Augenzeugenvideos zeigen Flammen auf dem Gelände. Für die Ukraine bedeutet der erfolgreiche Angriff einen wichtigen strategischen Erfolg. Er demonstriert die enorme Reichweite ihrer Drohnenflotte und offenbart gleichzeitig gravierende Schwächen in Russlands Luftabwehr.
Herbe Klatsche für Wladimir Putin: Russische Luftabwehr scheitert an Ukraine-Drohnen
Die russische Luftabwehr versagte auf ganzer Linie. Laut Berichten war die strategisch wichtige Raffinerie in Omsk lediglich an einigen Stellen mit Drohnennetzen ausgestattet. Videoaufnahmen deuten darauf hin, dass Sicherheitskräfte erst in letzter Sekunde versuchten, die anfliegenden Drohnen mit Handfeuerwaffen vom Himmel zu holen.
Besonders brisant: Die Militärführung hätte gewarnt sein müssen. In den vergangenen Wochen hatte die Ukraine bereits mehrfach Öldepots und Raffinerien attackiert – unter anderem in Moskau, Sankt Petersburg und auf der Krim. Dass die Anlage in Omsk dennoch nicht ausreichend geschützt wurde, sorgt in Russland für Empörung. Kritiker werfen den Verantwortlichen vor, die offensichtliche Gefahr schlicht ignoriert zu haben.
Z-Blogger attackieren Kreml-Führung ungewöhnlich scharf
Wie die "Bild" schreibt, wächst in der einflussreichen russischen Kriegsblogger-Szene der Unmut. Der Telegram-Kanal "Älter als Edda" mit fast 500.000 Followern wetterte, es sei den "Scheißdrohnen" erneut gelungen, "stundenlang quer durchs ganze Land zu fliegen und am Ende irgendwo einzuschlagen". Der Publizist Sergej Koljasnikow forderte personelle Konsequenzen: "In der Sowjetunion hätte eine derartige Flugroute das Geräusch von zu Boden fallenden vergoldeten Schulterklappen und den Verlust hoher Dienstposten nach sich gezogen."
Selbst Putin gerät ins Visier der Kritik. Der Blogger "KZP" schrieb sarkastisch, "dank des 'raffinierten Plans' und der Genialität von W.W.P." lebe man nun in einer Realität, in der auch Sibirien bombardiert werde. Der Nationalist Jegor Kolmogorow bilanzierte bitter: "Russland führt Krieg gegen die eigene Inkompetenz. Das ist ein furchtbarer Gegner – und er ist uns derzeit deutlich überlegen."
Benzinknappheit führt zu Schlägereien an Tankstellen
Die anhaltenden Angriffe auf Russlands Energieinfrastruktur zeigen mittlerweile spürbare Auswirkungen im Alltag. Landesweit wird der Treibstoff knapp. An manchen Orten warten Menschen tagelang, um wenige Liter Benzin zu ergattern. In sozialen Netzwerken kursieren Videos von handgreiflichen Auseinandersetzungen vor Zapfsäulen.
Für den Kreml entwickeln sich die Kriegsblogger zunehmend zum Problem. Bisher erfüllten sie eine doppelte Funktion: Sie verbreiteten Propaganda über soziale Medien – für viele Russen die einzige Informationsquelle – und lenkten Kritik auf die Militärführung ab. Doch ihre wachsende Frustration über den Kriegsverlauf könnte gefährlich werden. Sollten sie Putin offen die Unterstützung entziehen, droht dem Kremlchef ein ernsthafter Imageschaden. Bislang wagt die Mehrheit diesen Schritt allerdings noch nicht.
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