Kuriose Szene im Oval Office: Trumps bizarre Glocken-Show wiegt Kinder in den Schlaf

Eigentlich sollte es ein PR-Termin für Donald Trump werden. Doch während der US-Präsident im Oval Office mehr als eine Stunde sprach, spielte sich vor ihm eine ganz andere Szene ab: Ein Kleinkind schlief ein und im Netz ließ der Spott nicht lange auf sich warten.

Von news.de Redakteurin - Uhr

Donald Trump sorgt mit einer wirren Glockenshow für Schlagzeilen. (Foto) Suche
Donald Trump sorgt mit einer wirren Glockenshow für Schlagzeilen. Bild: picture alliance/dpa/AP | Mark Schiefelbein
  • Donald Trump stellte im Oval Office neue Investmentkonten für Kinder vor
  • Während seiner mehr als einstündigen Veranstaltung schlief ein Kleinkind ein
  • Zusätzliche Kritik: Keines der anwesenden Kinder erfüllte überhaupt die Voraussetzungen für das Programm

Eine ungewöhnliche Zeremonie im Oval Office: Nachdem Donald Trump die Börsenglocke zum offiziellen Start der nach ihm benannten Investmentkonten für Kinder läutete, entwickelte sich der feierliche Moment zu einem kräftezehrenden Redemarathon des US-Präsidenten.

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Bizarre Glocken-Zeremonie im Weißen Haus: Donald Trump langweilt Kinder

Während sich Donald Trump in seinem Monolog verlor, saß eine Gruppe Kleinkinder mit gekreuzten Beinen auf dem Boden des berühmten Amtszimmers. Nach einer etwa 16-minütigen Eröffnung verstummte das Geplapper der Kinder allmählich. Die Kleinen wirkten zunehmend gelangweilt. Eines der Kinder schlief schließlich ein, während der US-Präsident weitere 50 Minuten Fragen beantwortete.

Nach dem Glockenschlag verkündete Trump seine Vision für das Programm. "Heute, mit dem Läuten der Eröffnungsglocke für den Aktienmarkt, werden diese Konten nun zusammen mit unserer boomenden Wirtschaft wachsen", erklärte der Präsident. Er prophezeite den größten Wirtschaftsaufschwung aller Zeiten.

800 Millionen Dollar für Kinderkonten

Konkret sollen in dieser Woche 800 Millionen Dollar an neuem Kapital für die Kinderkonten in den Aktienmarkt fließen. Das Programm sieht staatlich finanzierte Investmentkonten in Höhe von 1.000 Dollar für alle zwischen 2025 und 2028 geborenen Kinder vor. Trump betonte, das Ganze koste den Staat praktisch nichts: "Wir geben dieses Geld Kindern, damit sie früh ein gutes Leben haben können."

Kinder im Raum ohne Anspruch auf das Programm

Die Veranstaltung hatte einen pikanten Haken: Keines der anwesenden Kinder erfüllte die Voraussetzungen für die beworbenen Konten. Da das Programm ausschließlich für zwischen 2025 und 2028 geborene Kinder gilt, waren die Kleinkinder im Oval Office schlicht zu alt. Während die Kinder schweigend ausharrten, schweiften Trumps Ausführungen in alle Richtungen ab. Auf eine Frage zu Russlands Präsident Wladimir Putin antwortete er mit Betrachtungen über Drohnen: "Wer hätte gedacht, dass Drohnen so ein Faktor werden würden, sie sind Tötungsmaschinen."

Scharfe Kritik an Trump in sozialen Medien

Auf der Plattform X reagierten zahlreiche Nutzer mit Skepsis auf die Zeremonie. "Er macht bestimmt ein Vermögen damit. Er tut nichts Gutes, wenn nicht etwas für ihn dabei herausspringt", kommentierte ein Nutzer. Andere bezeichneten das Programm als "Betrug, von dem nur Wohlhabende profitieren können".

Die Vorwürfe gingen teilweise noch weiter: "Diese Konten werden auf null fallen. Garantiert stiehlt er das Geld der Kinder", schrieb ein weiterer X-Nutzer. Ein anderer Kommentar lautete: "Alles für ein selbstgefälliges Foto, oder? Ich würde das Geld anderer Leute nicht in diesen betrügerischen Schwindel stecken."

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