Ukraine-Krieg aktuell: Geheimdienste sicher - Satellitenbilder enthüllen Putins Hilflosigkeit
Satellitenbilder offenbaren eine bizarre Szene im russischen Hafen Noworossijsk: Mindestens drei Putin-U-Boote tragen metallene Käfigkonstruktionen auf ihren Kommandotürmen. Geheimdienste werten die ungewöhnliche Schutzmaßnahme als Zeichen wachsender Angst.
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster - Uhr
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- Wladimir Putins Hilflosigkeit wird sichtbar durch Satellitenbilder
- Putin-Hafen nach Angriffen auf Sewastopol im Mittelpunkt
- Ukraine-Krieg aktuell: Immer wieder Attacken auf Noworossijsk
Die russische Schwarzmeerflotte ergreift außergewöhnliche Maßnahmen zum Schutz ihrer U-Boot-Flotte. Das britische Verteidigungsministerium hat die Installation von Anti-Drohnen-Käfigen auf mehreren Unterseebooten im Hafen von Noworossijsk dokumentiert. Satellitenaufnahmen belegen die Installation spezieller Gitterkonstruktionen über den Kommandotürmen.
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Wladimir Putins Hilflosigkeit wird sichtbar durch Satellitenbilder
Eine solche Schutzmaßnahme gilt für U-Boote als außergewöhnlich und könnte als ein Zeichen wachsender Angst im Kreml gedeutet werden. Bei den betroffenen Einheiten handelt es sich dem Bericht nach um Boote der Kilo-Klasse. Mindestens drei der Putin-U-Boote wurden bereits mit den Schutzvorrichtungen versehen. Ein weiteres Unterseeboot erhält nach britischer Einschätzung wahrscheinlich ebenfalls diese Sicherungsmaßnahme.
London interpretiert den Schritt als präventive Reaktion auf die zunehmenden ukrainischen Drohnenkapazitäten, die mittlerweile auch weit hinter den Frontlinien Ziele erreichen können. Putins Hilflosigkeit könnte jetzt für alle sichtbar werden. Der Kremlchef hatte bereits zuletzt Rückschläge im Ukraine-Krieg zugeben müssen.
Putin-Hafen nach Angriffen auf Sewastopol im Mittelpunkt
Der Stützpunkt Noworossijsk hat in den vergangenen Jahren eine deutlich gewichtigere Rolle für Wladimir Putins Schwarzmeerflotte eingenommen. Moskau musste seine Marinepräsenz erheblich umstrukturieren, nachdem die Ukraine ihren Druck auf den traditionellen Krim-Hauptstützpunkt Sewastopol mit immer neuen Angriffen verstärkt hatte.
Als Konsequenz aus dieser Bedrohungslage entschied sich die russische Marineführung zur teilweisen Verlagerung ihrer Flotte. Zahlreiche Schiffe wurden vom exponierten Krim-Hafen zum sichereren Festlandstandort verschoben. Noworossijsk bot sich als Alternative an, da der Hafen außerhalb der unmittelbaren Reichweite konventioneller ukrainischer Waffen liegt. Die strategische Neuausrichtung zeigt, wie stark die ukrainischen Operationen die russische Marinestrategie im Schwarzen Meer beeinflusst haben. Der einst sichere Flottenstützpunkt auf der besetzten Halbinsel erwies sich als zunehmend verwundbar.
Ukraine-Krieg aktuell: Immer wieder Attacken auf Noworossijsk
Allerdings hat die Ukraine auch den Stützpunkt Noworossijsk bereits mehrfach zum Ziel ihrer Operationen gemacht. Kiew setzte dabei unter anderem unbemannte Seedrohnen ein, die über die Wasseroberfläche zum Hafen navigierten. Diese Angriffe zwangen Moskau zu ersten Abwehrmaßnahmen.
- Russland installierte daraufhin Sperranlagen im Hafenbereich. Diese sollten feindliche Überwasserfahrzeuge daran hindern, zu den dort liegenden Kriegsschiffen vorzudringen.
- Die neuen Käfigkonstruktionen auf den U-Booten stellen eine weitere Eskalationsstufe der Schutzmaßnahmen dar.
Die Käfigstrukturen als Schutz vor Drohnenangriffen sind im Ukraine-Konflikt keine neue Erfindung.
- Seit dem Start der russischen Invasion kommen solche Gitter regelmäßig bei gepanzerten Landfahrzeugen zum Einsatz. Panzer und andere Militärfahrzeuge werden routinemäßig mit diesen Konstruktionen ausgestattet, um anfliegende Drohnen abzuwehren.
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rut/news.de/stg
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