Explosion: Anschlag auf jüdisches Gedenkprojekt in Mönchengladbach

Nach einer Explosion an einem jüdischen Gedenkprojekt in Mönchengladbach ermittelt der Staatsschutz. Die Polizei sucht Zeugen.

Erstellt von - Uhr

Eine Polizeiabsperrung vor einem Streifenwagen (Symbolbild). (Foto) Suche
Eine Polizeiabsperrung vor einem Streifenwagen (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / DABLJU (Symbolbild)

Unbekannte haben in Mönchengladbach einen Sprengstoffanschlag auf einen Blumenkübel verübt, der an die von den Nazis ermordete Jüdin Amalie Jung erinnern soll. Der Staatsschutz habe die Ermittlungen aufgenommen, teilte die Polizei mit.

Die Explosion, bei der auch vier Autos beschädigt wurden, hatte sich bereits in der Nacht zum Samstag ereignet. Der hölzerne Pflanzenbehälter, Teil des Gedenkprojekts "Amaliengarten", sei dabei stark beschädigt worden.

Die 1941 ermordete Amalie Jung hatte einige Jahre an der Goethestraße in der nordrhein-westfälischen Stadt Mönchengladbach gewohnt. Die Polizei sucht Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, oder Hinweise auf mögliche Täter geben können.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

Weitere aktuelle News im Ressort "Politik":

/roj/news.de

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.