Katholische Kirche: Papst Leo XIV. besucht italienische Mittelmeerinsel Lampedusa

In den USA wird der 250. Unabhängigkeitstag gefeiert - und der erste US-Papst hält sich auf Lampedusa auf, um an das Schicksal von Migranten zu erinnern. Die Visite ist kurz, aber mit Symbolkraft.

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Die Glocken des Petersdoms in der Vatikanstadt läuten (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Glocken des Petersdoms in der Vatikanstadt läuten (Symbolbild). Bild: picture alliance/dpa/AP | Markus Schreiber

Papst Leo XIV. besucht am Samstag die italienische Mittelmeerinsel Lampedusa. Das Oberhaupt der katholischen Kirche will dort an das Schicksal von Migranten erinnern, die auf oftmals seeuntauglichen Booten die gefährliche Überfahrt über das Meer wagen. Die kleine Insel gilt seit langer Zeit als einer der Brennpunkte der Migrationsbewegung aus Afrika nach Europa. Rund dreieinhalb Stunden wird Leo auf Lampedusa verbringen.

Zum Auftakt besucht der Pontifex den Friedhof der Insel und gedenkt dort der Menschen, die im Mittelmeer ums Leben gekommen sind. Anschließend fährt er zu einem Denkmal für Migranten und trifft einige von ihnen auch persönlich. Höhepunkt des Tagesbesuchs ist eine große Messe unter freiem Himmel.

Landungssteg wird nach Papst Franziskus benannt

Mit Leo besucht erstmals seit etwa 13 Jahren wieder ein Papst Lampedusa. Sein Vorgänger Franziskus kam 2013 auf die Insel mit etwa 6.000 Einwohnern zwischen Sizilien und Tunesien - Lampedusa war das erste Reiseziel seines Pontifikats. An den symbolträchtigen Besuch erinnert auch ein Programmpunkt von Leos Visite: An dem Landungssteg Molo Favaloro segnet er eine Gedenktafel, mit der der Kai nach Franziskus benannt wird.

Der erste Papst aus den USA besucht Lampedusa am 250. Unabhängigkeitstag der Vereinigten Staaten von Amerika. Immer wieder erinnert Leo - in Chicago als Robert Francis Prevost aufgewachsen - an das Schicksal von Migranten. Zuletzt besuchte er die Kanaren und machte sich dort für deren Würde stark.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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