Donald Trump News: Pistorius zu Trump: "Wahrlich keine Ehekrise"
Wie schlecht steht es um die Beziehung von Deutschland und den USA? Der Verteidigungsminister sagt, er habe sich an den "ruppigen Ton" gewöhnt. Eine Krise sieht er aber nicht.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) sieht in Unstimmigkeiten mit dem US-Präsidenten "keine Ehekrise". In Reaktion auf Donald Trumps Aussage, Deutschland habe ihm mit Blick auf Hilfe im Iran-Krieg ein "kleines Küsschen" verweigert, sagte Pistorius dem "Spiegel": "Ein kleines Küsschen zu verweigern, das kann in den besten Beziehungen mal passieren. Übrigens auch ungewollt. Das ist nun wahrlich keine Ehekrise." Ihm sei nicht bekannt, welche Art der militärischen Unterstützung sich die USA von Deutschland wünschen würden.
Man gewöhne sich daran, dass der Ton der US-Regierung bei Uneinigkeiten "etwas ruppiger" sei, sagte Pistorius. "Wir sind alle nicht aus Zuckerwatte." Ein hochrangiger US-General habe ihm kürzlich gesagt, dass Deutschland "the center of gravity" der Nato sei - der Schwerpunkt. "Das relativiert dann auch die ein oder andere Kritik." Anstrengungen, die Bundeswehr zu stärken, geschehen laut Pistorius nicht in der Hoffnung auf Trumps Zuneigung, sondern "aus eigener Überzeugung – also für die Sicherheit Deutschlands und der Nato-Partner. Aber nicht in der Hoffnung, uns Liebe zu kaufen, bei wem auch immer."
Wegen der ausgebliebenen Unterstützung von Alliierten der Nato für den Krieg gegen den Iran hatten US-Regierungsvertreter wie Verteidigungsminister Pete Hegseth und Außenminister Marco Rubio scharfe Kritik geübt. Sie bezeichneten den Kurs von Verbündeten zuletzt etwa als "beschämend".
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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