Stephen Miller: "Was für ein Heuchler" - Trump-Vertrauter entsetzt mit Plan für Schwangere

Hat er das wirklich gesagt? Stephen Miller sorgt aktuell mit unfassbaren Aussagen für Schlagzeilen. Der Trump-Vertraute will ausländischen, schwangeren Frauen die Einreise in die USA verbieten, um den Geburtstourismus endgültig zu stoppen. Was er über Menschen aus der Dritten Welt zu sagen hat, sorgt zusätzlich für Zündstoff.

Von news.de-Redakteurin - Uhr

Stephen Miller gilt als enger Berater von Donald Trump. (Foto) Suche
Stephen Miller gilt als enger Berater von Donald Trump. Bild: picture alliance / Evan Vucci/AP/dpa | Evan Vucci (Archivfoto)
  • Stephen Miller entsetzt mit Plan für Schwangere
  • Trump-Vertrauter will Geburtstourismus in die USA stoppen
  • Miller erwägt Einreiseverbot für schwangere, ausländische Frauen

Diese Aussagen haben Sprengkraft. Stephen Miller, stellvertretender Stabschef im Weißen Haus und Homeland Security Advisor, hat am Dienstagabend (30. Juni) in einem Interview mit dem Sender Fox News angedeutet, dass die Trump-Regierung erwägt, ein Einreiseverbot für ausländische, schwangere Frauen zu verhängen. Ziel dieser Maßnahme ist es, den Geburtstourismus in die USA endgültig zu stoppen.

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Stephen Miller entsetzt mit Plan für Schwangere

Der Oberste Gerichtshof hatte die Exekutivanordnung zur Abschaffung des Geburtsrechtsprinzips am Dienstag für ungültig erklärt. Eine Entscheidung, die in der Trump-Administration zusätzlich für Frust und Wut gesorgt haben dürfte. Denn erst kurz vorher hatte der US-Präsident vor Gericht drei krachende Niederlagen hinnehmen müssen. Mit einem Einreiseverbot für Schwangere würde die Trump-Regierung ihr Ziel allerdings auch ohne die Abschaffung des Geburtsrechtes erreichen.

Trump-Vertrauter erzürnt mit Aussagen zu Geburtsrecht

"Was ich sagen will, Jesse, ist, dass man sich jetzt sehr genau überlegen muss, wen man ins Land lässt, selbst nur vorübergehend, wegen der Möglichkeit des Geburtstourismus", so Miller im Fox-News-Interview. Der Trump-Berater sprach sich ausdrücklich dagegen aus, Menschen die Einreise zu gewähren, "die nur hierherkommen, um auf amerikanischem Boden Kinder zu bekommen". Die Aussagen von Stephen Miller verwundern nicht. Der Trump-Vertraute ist als rechtsextremer Hardliner und Einwanderungsgegner bekannt.

Stephen Millers Schwanger-Plan sorgt für Empörung - "Was für ein Heuchler"

In den sozialen Netzwerken lösten Millers Aussagen dennoch heftige Reaktionen aus. Auch seine abschätzigen Bemerkungen über Menschen aus Ländern der Dritten Welt ("Wir haben Menschen aus aller Welt, aus Ländern der Dritten Welt – Ländern, die aus eigener Kraft niemals das Rad erfunden hätten, geschweige denn moderne Technologie, geschweige denn Medizin, geschweige denn den Flugverkehr") sorgen für Fassungslosigkeit und Empörung:

  • "Stephen Millers Familie wanderte 1906 aus dem heutigen Weißrussland in die USA aus. Was für ein Heuchler er doch ist!"
  • "Wie, glaubt er denn, ist er Staatsbürger geworden? Irgendwann wurde einem seiner Vorfahren das Staatsbürgerschaftsrecht durch Geburt gewährt."
  • "Ja, genau das gleiche Privileg wie du, Stevie. Für wen zum Teufel hältst du dich eigentlich?"

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