Joe Biden: "Was für ein Versager" - Ex-Präsident verhöhnt Donald Trump in Rede
Diese Ansage hat gesessen. Joe Biden hat Donald Trump bei einem seltenen Auftritt öffentlich bloßgestellt. Während seiner Rede verhöhnte der Ex-Präsident den Republikaner für seine größenwahnsinnigen Bauprojekte und beschimpfte Trump als Versager.
Von news.de-Redakteurin Franziska Kais - Uhr
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- Joe Biden brüskiert Donald Trump während Rede
- Ex-Präsident beschimpft Republikaner als "Versager"
- Biden spottet über Trumps Größenwahn und seine Gier
- Ex-Präsident wirft Trump Inkompetenz, Korruption und Narzissmus vor
Seitdem Joe Biden 2024 seinen Rücktritt verkündet und sich aus dem Wahlkampf zurückgezogen hat, ist es ruhig geworden um den Demokraten. Öffentliche Auftritte des Ex-Präsidenten sind eher die Ausnahme als die Regel. Doch bei der Veranstaltung "Fight Back & Win" der Demokratischen Partei von Maryland in Hanover am 28. Juni feierte Joe Biden ein kleines Comeback und hielt die Hauptrede vor seinen versammelten Parteikollegen.
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Joe Biden brüskiert Donald Trump während Rede
Doch vor allem eine Person kam bei der Rede des früheren US-Präsidenten nicht gut weg: Sein Nachfolger Donald Trump. Während seiner Ansprache beschimpfte Biden Trump, der zuletzt bereits von Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni öffentlich bloßgestellt wurde, mehrfach als "Loser" ("Versager") und warf ihm Inkompetenz, Korruption und Narzissmus vor. Der Ex-Präsident argumentierte, Donald Trump konzentriere sich mehr auf prestigeträchtige Bauprojekte und persönliche Selbstdarstellung, als darauf, die Probleme des Landes zu lösen.
Joe Biden beschimpft Donald Trump als "Versager"
So verhöhnte Biden den US-Präsidenten unter anderem für seinen pompösen Ballsaal, die Renovierung des weltberühmten Reflecting Pools am Lincoln Memorial sowie Trumps Versuche, seinen Namen mit öffentlichen Einrichtungen wie dem John F. Kennedy Center for the Performing Arts zu verbinden. "Es sind nicht nur seine Prestigeprojekte: Der Abriss des Ostflügels des Weißen Hauses, um Platz für seinen Ballsaal zu schaffen, die Umbenennung des Kennedy-Centers nach ihm, der Bau eines Bogens zu seinen Ehren und sogar die Einstellung eines eigenen Poolpflegers, der den Reflecting Pool instand setzt. Mann, was für ein Versager", hört man Joe Biden in Videoaufnahmen, die in den sozialen Netzwerken geteilt wurden, gegen Trump austeilen.
Joe Biden completely demolished Trump yesterday.
— Ed Krassenstein (@EdKrassen) June 28, 2026
"It's not just his vanity projects: Tearing down the East Wing of the White House, making room for his ballroom, putting his name on a Kennedy Center, building an arch in his own honor, even hiring his own pool guy to fix the… pic.twitter.com/7rs1TatOfw
Die Rede war Joe Bidens bislang schärfster öffentlicher Angriff auf Donald Trump seit dessen Rückkehr ins Weiße Haus.
Joe Biden nimmt Donald Trump ins Visier - "Er hat keinerlei Schamgefühl"
Nicht der einzige direkte Angriff Bidens auf seinen Nachfolger. Der frühere US-Präsident war kaum zu stoppen und schimpfte außerdem: "Es geht nicht nur um seine bewusste Verzerrung und Zerstörung der Nato und seine Wahl Putins gegenüber amerikanischen Verbündeten, oder die Tatsache, dass er unsere Stellung in den Augen der Welt mehr gemindert hat als irgendein Präsident in der Geschichte zuvor. (...) Trump hat seit seiner Rückkehr ins Weiße Haus Milliarden von Dollar verdient. Das ist für mich einfach verblüffend. Er hat keinerlei Schamgefühl, und offen gesagt ist es peinlich für das Land. Aber Trump ist das völlig egal. Geld mit der Präsidentschaft zu machen, ist einer der Gründe, warum er Präsident sein will."
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fka/bua/news.de
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