Putins Luxusjacht: Prunkstück des Kremlchefs gesichtet - Kriegsschiffe begleiten "Killerwal"

Mehr als drei Jahre war Putins 100-Millionen-Euro-Jacht "Graceful" von allen Radarschirmen verschwunden. Jetzt taucht sie plötzlich vor Dänemark auf, mit neuem Namen und eskortiert von einem russischen Zerstörer.

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In der Ostsee wurde Putins verschwundene Jacht entdeckt. (Foto) Suche
In der Ostsee wurde Putins verschwundene Jacht entdeckt. Bild: picture alliance / dpa | Marcus Brandt
  • Putins Luxusjacht in der Ostsee gesichtet
  • Transponder des Schiffes abgeschaltet - Schiff bewegt sich unter dem Radar
  • Ziel der Jacht ist unbekannt

Nach mehr als drei Jahren ohne Transpondersignal ist die Luxusjacht "Graceful" des russischen Präsidenten Wladimir Putin überraschend vor der dänischen Küste aufgetaucht. Das dänische Rechercheteam DR Verifier entdeckte den ungewöhnlichen Konvoi, der aus der über 80 Meter langen Superjacht sowie einem russischen Zerstörer und einem Patrouillenboot besteht.

Putins Luxus-Jacht in der Ostsee - Schiff bewegt sich unter dem Radar

Die "Graceful" durchquerte in der Nacht den Großen Belt und wurde am Montagmorgen (29. Juni) auf Höhe der Insel Anholt gesichtet. Bei unverändertem Kurs sollte der Verband am selben Tag gegen 14 Uhr den nördlichsten Punkt Dänemarks, Skagen, erreichen.

Seit Sonntagmorgen um 9 Uhr überwachen die dänische Marine und die deutsche Küstenwache die russischen Schiffe im Wechsel. Derzeit folgt das dänische Patrouillenboot P521 "Freja" dem Konvoi. Das dänische Verteidigungskommando erklärte gegenüber DR Verifier: "Die dänischen Streitkräfte überwachen routinemäßig Schiffe, einschließlich ausländischer Staatsschiffe, die mit entsprechenden Fähigkeiten durch dänische Meerengen und Gewässer fahren."

Seit dem 30. August 2022 war der Transponder des Schiffes abgeschaltet – nur wenige Monate nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine. Vor der Abschaltung des Transponders wurde das Schiff zuletzt in der Ostsee vor St. Petersburg gesichtet. Seither konnte die Jacht nicht mehr geortet werden und bewegte sich weitgehend unter dem Radar. Die dänische Marine und die deutsche Küstenwache beobachten den russischen Verband seit Sonntagmorgen (28. Juni) gemeinsam.

Putins Millionen-Prunkschiff "Killerwal" gesichtet

Das Magazin "Forbes" schätzt den Wert der "Graceful" auf rund 100 Millionen Euro. Die Superjacht gilt als persönliches Schiff des Kreml-Chefs und misst mehr als 80 Meter in der Länge. Fotos von Schifffahrtsbeobachtern sowie Daten internationaler Schiffsverkehrsseiten dokumentieren die aktuelle Fahrt durch die Ostsee. Der frühere Berater des ukrainischen Innenministeriums Anton Gerashchenko teilte auf der Plattform X ein Foto des Schiffes. Wie "Forbes" weiter schreibt, trägt das Schiff einen neuen Namen: Kosatka, was auf Russisch Killerwal bedeuten soll.

Ziel von Putins Jacht unbekannt

Die dänischen Behörden behandeln die Durchfahrt als Routinevorgang. Das Verteidigungskommando betonte, dass ausländische Staatsschiffe in dänischen Meerengen standardmäßig beobachtet werden. Ob die "Graceful" einen Hafen in Russland oder ein anderes Ziel ansteuert, bleibt vorerst Spekulation.

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/ife/news.de/stg

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