Donald Trump: Angriffe gehen weiter - US-Präsident droht Iran mit Vernichtung
Trotz eines Deals greifen sich die USA und der Iran erneut gegenseitig an. Donald Trump reicht es nun offenbar. Auf Truth Social droht er den Mullahs erneut mit vollständiger Vernichtung.
Erstellt von Martin Gottschling - Uhr
Suche
- Trotz Deal zwischen Washington und Teheran kommt es erneut zu Angriffen im Iran-Krieg
- Donald Trump droht den Mullahs auf Truth Social
- Laut dem US-Präsidenten könnte der Iran bald "nicht mehr existieren"
Nachdem Donald Trump einen Deal zwischen Washington und Teheran angekündigt hatte, gab es Hoffnung, dass sich die angespannte Lage im Nahen Osten allmählich entschärfen könnte. Doch von Frieden kann weiterhin keine Rede sein. Sowohl die USA als auch der Iran setzen ihre Attacken trotz des Abkommens fort. Trump schickte nun erneut eine deutliche Drohung an das Mullah-Regime.
Neue US-Angriffe auf den Iran
Wie die "Bild" berichtet, haben US-Streitkräfte den zweiten Tag in Folge iranische Militäreinrichtungen bombardiert. Auslöser für die jüngsten Vergeltungsschläge waren erneute iranische Angriffe auf Handelsschiffe in der Nähe der strategisch wichtigen Straße von Hormus. Laut dem US-Regionalkommando Centcom wurden dabei Luftabwehrstellungen, Drohnenlager und Überwachungsinfrastruktur getroffen. Die Operationen seien mittlerweile abgeschlossen, berichtete "Fox News" unter Berufung auf das Pentagon. Der Iran reagierte derweil mit weiteren Raketen- und Drohnenangriffen auf US-Militärziele in Kuwait und Bahrain.
Donald Trump droht den Mullahs mit Vernichtung
Auf seiner Plattform Truth Social verschärfte Trump am Samstagabend den Ton drastisch. Er warf Teheran vor, die Waffenruhe erneut gebrochen zu haben. Seinen Angaben zufolge wurden bei den jüngsten US-Angriffen Raketen- und Drohnenlager sowie küstennahe Radaranlagen ins Visier genommen. "Es ist sehr gut möglich, dass sie niemals daraus lernen werden!", schrieb der 80-jährige Präsident weiter. "Es könnte ein Punkt kommen, an dem wir nicht mehr vernünftig sein können und gezwungen sein werden, die Arbeit militärisch zu beenden, die wir sehr erfolgreich begonnen haben." Sollte es dazu kommen, werde "die Islamische Republik Iran nicht mehr existieren".
Die jüngsten Zwischenfälle werfen erhebliche Zweifel daran auf, ob die derzeit noch laufenden Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran erfolgreich sein können. Dafür ist ein Zeitrahmen von 60 Tagen vorgesehen.
Auch diese News aus den USA könnten Sie interessieren:
- "Willkommen, aber benimm dich!" US-Präsident irritiert mit Botschaft zu neuem Pass
- "Das ist Misshandlung älterer Menschen" - Wirbel um neues Schlaf-Video
- US-Präsident fordert Respekt - seine Drohung sorgt für Fassungslosigkeit
- Beschwerde im Weißen Haus - "The Don" rechnet erneut mit Deutschland ab
- Vandalismus an seinem Millionen-Projekt? US-Polizei jagt mysteriöse Frau
gom/news.de/stg
Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.