Wiesbaden: Kirchen wollen gemeinsam Religionsunterricht anbieten
Die Kirchen sehen es als starkes Zeichen der Ökumene: Im kommenden Schuljahr können Schulen einen konfessionell-kooperativen Religionsunterricht anbieten.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
Suche
Die Kirchen in Hessen und das Land wollen ab dem kommenden Schuljahr eine neue Form für den Religionsunterricht anbieten. Es solle eine konfessionelle Kooperation im evangelischen und katholischen Unterricht geben, teilten die Bistümer und evangelischen Landeskirchen mit.
"Das neue Angebot orientiert sich am schulischen Bedarf und kann für die ersten bis zehnten Jahrgangsstufen auf Antrag umgesetzt werden", heißt es in einer Mitteilung. Die Kirchen werten dies als "starkes Zeichen gelebter Ökumene".
"Hessen schafft für den bekenntnisorientierten evangelischen und katholischen Religionsunterricht in den Schulen ein neues, zusätzliches Angebot", teilte Kultusminister Armin Schwarz (CDU) mit. Bei der katholischen Kirche heißt es: "Mit dem konfessionell-kooperativen Religionsunterricht beschreiten wir gemeinsam einen zukunftsweisenden Weg. Wir reagieren auf die Lebenswirklichkeit junger Menschen, ohne das konfessionelle Profil aufzugeben."
Weitere aktuelle News aus dem Ressort "Politik":
- Rüstungskonzern: Haushaltsausschuss billigt Einstieg des Bundes bei KNDS
- Erfurt: Gewaltbereite Teilnehmer bei AfD-Protest in Erfurt erwartet
- Wladimir Putin: Putin-Bomber lösen Nato-Alarm aus - Kremlchef machtlos bei Drohnenangriffen
- Wladimir Putin: "Ihr werdet einen Atomkrieg bekommen!" Kreml-Hetzer fordern Nuklearangriff
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
kns/roj/news.de
Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.