Donald Trump: Personal lästert über bizarre Schlafgewohnheiten des US-Präsidenten

Ein Mitarbeiter des Weißen Hauses musste nachsehen, ob der Präsident noch lebt – und fand Donald Trump schlafend in seinen Privaträumen vor - ein neues Buch verrät nun Trumps absurde Schlafgewohnheiten.

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Er hat seinen ganz eigenen Schlaf-Rhythmus – US-Präsident Donald Trump. (Foto) Suche
Er hat seinen ganz eigenen Schlaf-Rhythmus – US-Präsident Donald Trump. Bild: Evan Vucci/AP/dpa/Evan Vucci
  • Enthüllungsbuch"Regime Change: Inside the Imperial Presidency of Donald Trump" veröffentlicht
  • Autoren widmen sich Trumps Schlafgewohnheiten während seiner zweiten Amtszeit
  • Ungewöhnlicher Biorythmus sorgt für Fragen bei seinen Mitarbeitern
  • Er schläft tagsüber häufiger ein - Trump-Personal lästert hinter vorgehaltener Hand
  • Zeichen der Alterung bei Donald Trump unübersehbar

Ein neues Enthüllungsbuch wirft einen beunruhigenden Blick auf die Schlafgewohnheiten von US-Präsident Donald Trump. Die White-House-Korrespondenten Maggie Haberman und Jonathan Swan beschreiben in ihrem Werk "Regime Change: Inside the Imperial Presidency of Donald Trump" mitunter die bizarren nächtlichen Routinen des 80-Jährigen.

Nachts arbeiten, tagsüber schlafen?

Dem Buch zufolge ruht der älteste je vereidigte US-Präsident immer weniger. Stattdessen verbringt er die Nachtstunden mit Telefonaten und Beiträgen auf seiner Social-Media-Plattform Truth Social – oft noch nach Mitternacht. Eine Tatsache, die vor allem seine Follower:innen bei "Truth Social" nicht entgangen sein dürfte. Gleichzeitig wurde Trump bei wichtigen Besprechungen im Weißen Haus wiederholt dabei gefilmt, wie er einzunicken schien. Und auch bei anderen öffentlichen Auftritten - zuletzt ein Basketball-Event - wurde der US-Präsident dabei ertappt, wie ihm die Augen zufielen.

Enthüllungsbuch widmet sich Donald Trumps bizarren Schlafgewohnheiten

Im Weißen Haus sei "Zeit ein flexibles Konzept", schreiben die Autoren laut "The Daily Beast". Besonders pikant: Erst vor wenigen Wochen wurde bekannt, wie Donald Trump und Melania sich einen internen Machtkampf um das beste Schlafzimmer lieferten. Dabei schläft Trump offenbar nachts gar nicht so gerne.

Er macht die Nächte durch - Donald Trump verschläft den kompletten Morgen

Während seiner ersten Amtszeit erschien Trump gegen 10.30 oder 11 Uhr im Oval Office. In seiner zweiten Amtszeit sind seine Arbeitszeiten jedoch deutlich unberechenbarer geworden. An manchen Morgenden telefoniert der Präsident bereits früh, postet in sozialen Medien und schaut dabei Fernsehen.

Doch zwischen acht und zehn Uhr morgens konnten Mitarbeiter ihn gelegentlich nicht erreichen. Das Team erkannte bald: In diesen Fällen hatte Trump die gesamte Nacht durchgemacht – am Telefon oder vor dem Fernseher – und erst gegen vier oder fünf Uhr morgens Schlaf gefunden.

Das Buch schildert einen Vorfall, bei dem niemand vom Präsidenten gehört hatte und das Personal ihn nicht erreichen konnte. Ein Mitarbeiter sah schließlich nach ihm und fand Trump noch schlafend in seinen Privaträumen vor.

Sichtbare Zeichen des Alterns im Weißen Haus - Mitarbeiter lästern über ihn

Einige Mitarbeiter Trumps begannen hinter vorgehaltener Hand zu sagen, dass der Präsident in seiner zweiten Amtszeit erstmals "alt zu wirken" beginne. Wer Zeit mit ihm verbrachte, bemerkte die Anzeichen: Momente der Erschöpfung und eine Hand, die er sich hinters Ohr hielt.

Dass Trump seit seiner ersten Amtszeit gealtert ist, sei offensichtlich, heißt es in dem Buch. Bei öffentlichen Terminen am Nachmittag zeige er wiederholt Anzeichen von Schläfrigkeit. Zudem fielen nahezu ständig Blutergüsse an seinen Händen auf. Seine Mitarbeiter führten diese zunächst auf häufiges Händeschütteln zurück. Trump selbst erklärte später, die Ursache sei hauptsächlich die ungewöhnlich hohe Dosis Aspirin, die er als Blutverdünner einnehme.

Rubio verteidigt Trump gegen Nickerchen-Vorwürfe

Erst Anfang des Monats wies Außenminister Marco Rubio Behauptungen zurück, Trump sei während einer Kabinettssitzung eingeschlafen. "Das ist falsch. Ich habe ihn nie einschlafen sehen", beteuerte Rubio bei einer Anhörung im Kongress.

Im Gegenteil, das fehlende Schlafbedürfnis des Präsidenten sei ein Problem – allerdings für seine Mitarbeiter. "Er ruft mich um 2 Uhr morgens an, er ruft mich um 5 Uhr morgens an", erklärte der Außenminister. Er selbst schlafe zwar gerne etwas mehr, vielleicht keine zwölf Stunden, aber wenigstens sechs.

"Das ist ein Witz", kommentierte Rubio die Vorwürfe gegen den Präsidenten. 

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