Düsseldorf: Gewerbesteuer stagniert in NRW - Düsseldorf bei Städten vorn

Die Gewerbesteuer in NRW tritt auf der Stelle: kaum Zuwachs, große Unterschiede zwischen den Städten. Die Großstädte am Rhein stechen besonders heraus.

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Die Gewerbesteuereinnahmen der Kommunen in Nordrhein-Westfalen haben sich im vergangenen Jahr kaum erhöht. Städte und Gemeinden hätten 2025 knapp 17 Milliarden Euro eingenommen, nur etwa 0,3 Prozent mehr als im Vorjahr, teilte das Statistische Landesamt IT.NRW mit. Das Statistikamt sprach von Stagnation.

Pro Einwohner lag das kommunale Gewerbesteueraufkommen NRW-weit damit bei 943 Euro - mit erheblichen regionalen Unterschieden. Die kreisfreien Städte mit den höchsten Pro-Kopf-Einzahlungen waren Düsseldorf (2.346 Euro), Köln (1.524 Euro) und Münster (1.254 Euro). Die niedrigsten Einzahlungen hatten Herne (376 Euro), Bottrop (545 Euro) und Solingen (591 Euro).

Von den 373 kreisangehörigen Gemeinden hatten Monheim am Rhein im Kreis Mettmann (4.378 Euro), Erndtebrück im Kreis Siegen-Wittgenstein (4.205 Euro) und Legden im Kreis Borken (2.896 Euro) die höchsten Pro-Kopf-Einzahlungen aus der Gewerbesteuer.

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